zur Navigation springen
Insel-Bote

20. August 2017 | 23:38 Uhr

In NIeblum : Reiter nutzen Heimvorteil

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Beim Bundesreitenholten die Mitteldörfer die meisten Ringe. 73 Teilnehmer waren zum Wettstreit der vier Föhrer Vereine angetreten.

Der Mitteldörfer Ringreiterverein konnte in diesem Jahr zum Bundesringreiten 73 Reiter und Reiterinnen in Nieblum begrüßen und das freute die Ausrichter sehr, sind die Teilnehmerzahlen der vier Vereine doch konstant.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden Hans Emil Christiansen ging es dann darum, möglichst viele Ringe für die Vereinskasse zu treffen. Nach 17 Durchgängen, die alle auf den größten Ring, den vierten Preisring geritten wurden, mußten sich die Teilnehmer auf eine lange Wartepause einstellen, denn Oberschreiber Johannes Clausen hatte viel zu tun, mit seinen Kollegen die vielen Ringe auszuwerten.

Moderator Klaus Boje verkündete dann zuerst die Einzelsieger, und als unter den zwölf ersten Plätzen schon sieben „Schwarzröcke“ waren, war den Reitern und dem fachkundigen Publikum klar, dass der „Pott“ in diesem Jahr an die Ausrichter gehen würde.

Mit einer Durchschnittsringzahl von 19,24 Ringen war der Mitteldörfer Ringreiterverein klarer Sieger, gefolgt vom Westerlandföhrer Ringreiterverein mit 17,88 Ringen, dann folgten die Osterlandföhrer Ringreiter mit 17,26 Ringen. Schlusslicht war erneut der Föhrer Frauen-Ringreiterverein mit 15,06 Ringen.

Die Amazonen ließen sich aber von diesem Ergebnis nicht die Jubiläums-Laune verderben, feierten sie doch ihre zwanzigste Teilnahme am Bundesringreiten.

Bester Reiter war an diesem Tag Erik Jensen, Platz zwei belegte Gerd Ohlsen, Platz drei Frerk Jensen, Platz vier Charly Riewerts, Platz fünf Roluf Jensen.

Am Abend wurde dann gemeinsam ausgelassen gefeiert und alle Ringreiter stimmten dem zu, was der Hauptmann der Osterlandföhrer „Grünröcke“, Dirk Wögens, in seiner Rede ausführte: „Verloren haben nur die, die nicht dabei waren“.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen