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Nasser Einsatz : Reifen als Sicherheitsrisiko

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Beeinträchtigung des Schiffsverkehrs: DLRG-Taucher bergen Treibgut aus dem Hafenbecken.

Passiert war es bereits am Donnerstag, gelöst wurde das Problem aber erst am gestrigen Freitag: Bei der Lieferung großer Teile der Windkraftanlagen für die neuen Mühlen in Oevenum per Schlepper und Barge in den Wyker Innenhafen hatte die Barge einen Reifen, der zum Schutz der Bordwand außen am Boot angebracht war, verloren. Da die schwimmenden Lieferanten erst gestern Morgen den Hafen verließen, musste mit der Bergung gewartet werden. Die Wyker Dampfschiffs-Reederei hatte zuletzt häufiger Probleme mit alten Autoreifen oder anderen Objekten, die sich in den Schrauben der Fähren verfingen.

Gestern wurden nun Brar Nissen, Vorsitzender der Föhrer Ortsgruppe der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG), und sein Team informiert, damit der Lkw-Reifen geborgen werden konnte. Der Rest war Routine: Sechs Lebensretter hatten sich an der Alten Mole eingefunden, Brar Nissen selbst ging in Tauchermontur ins Wasser und hatte den Reifen nach einigen Minuten gefunden und geborgen.

„Ich bin eigentlich direkt draufgefallen, als ich ins Wasser gegangen bin. Sehen tut man da unten gar nichts.“, meinte Nissen nach seinem Einsatz. Zudem sei das Wasser bei weitem nicht mehr so warm wie im Sommer und er sei froh gewesen, schnell wieder im Trockenen zu sein. Nach einer guten Dreiviertelstunde konnte Vollzug gemeldet werden. Einsätze solcher Art kommen mehrmals im Jahr vor. Eine schnelle Bergung ist immer dann nötig, wenn die Sicherheit oder der Schiffsverkehr beeinträchtigt sind.

 

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erstellt am 27.Sep.2015 | 17:00 Uhr

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