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modernisierung auf amrum : Reger Baustellenverkehr am Fähranleger

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Die Arbeiten im Wittdüner Hafen haben begonnen. In einem ersten Abschnitt wird der Parkplatz umgestaltet. Die Kosten liegen bei 1,3 bis 1,4 Millionen Euro.

shz.de von
erstellt am 12.Mär.2015 | 09:00 Uhr

Die Arbeiten zur Umgestaltung der Verkehrsoberfläche des Fähranlegers in Wittdün haben begonnen und die Versorgungsbetriebe Amrum als Auftraggeber richten den Appell an alle Verkehrsteilnehmer, sich auf die Situation einzustellen. Derzeit herrscht auf dem gesamten Anleger reger Baustellenverkehr. Die ausführenden Firmen nehmen den Zeitplan offensichtlich ernst und warteten mit einem großen Fuhrpark auf. Weshalb besondere Vorsicht geboten ist, auch wenn man es noch so eilig hat, zur Fähre zu kommen. Und auch „Baustellen-Touristen“ sollten den nötigen Sicherheitsabstand wahren.

In einem ersten Abschnitt wird der Parkplatz umgestaltet. Autofahrer, die ihr Fahrzeug dort abstellen wollen, sollten den Hinweisen der Firma Folge leisten, um einen zügigen und reibungslosen Ablauf der Arbeiten zu gewährleisten. „Zuerst wird ein Teilstück zurückgebaut, der Untergrund durch tragfähiges Material ausgetauscht und dann provisorisch als Abstellfläche hergestellt“, erklärte Henry Waidhas, Vorstandsmitglied der Versorgungsbetriebe. Dann könne der nächste Bereich des Parkplatzes angegangen werden.

Der Verwaltungsrat hatte in seiner jüngsten Sitzung den Beschluss gefasst, einer Bredstedter Straßenbaufirma den Zuschlag zu erteilen. „Es lagen nach der Ausschreibung fünf Angebote vor“, erklärte Norbert Gades, ebenfalls Vorstandsmitglied der Versorgungsbetriebe. Die gesamte Baumaßnahme zur Umgestaltung und Modernisierung des Fähranlegers wird ein Volumen von 1,3 bis 1,4 Millionen Euro umfassen. Dabei wird neben der Erneuerung der Straßenbeleuchtung unter anderem auch eine Wasserleitung zwischen der Inselstraße und auf dem Fähranleger ausgewechselt. „Damit bringt das Wasserwerk sein Rohrsystem auch hier auf den neuesten Stand“, erklärt Waidhas.

Das Unternehmen hat sich verpflichtet, durchgängig mit zwei Kolonnen am Start zu sein, erklärt Gades und verweist auf die Sommerpause, die am 1. Juli beginnt. Bis dahin werden auch Maßnahmen nördlich des Reedereigebäudes ausgeführt. Am 15. September werden dann die Arbeiten fortgeführt.

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