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Insel-Bote

19. September 2017 | 19:18 Uhr

Auf Föhr : Regen, Wind und gute Laune

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Die Jugenfeuerwehren von Wyk und Humptrup ließen sich bei ihrem gemeinsamen Zeltlager die Stimmung nicht verderben. Viele der 23 Nachwuchs-Blaujacken haben neue Freunde gefunden.

Das hatten sich die Verantwortlichen sicher anders vorgestellt: Nachdem in der vergangenen Woche schönstes Sommerweter herrschte, schien Petrus mit den Jugendfeuerwehren von Wyk und Humptrup keine Freundschaft geschlossen zu haben. Platzregen und Wind sind für ein Zeltlager meist keine guten Begleiter. Doch die 23 jungen Feuerwehrleute aus Wyk und der Gemeinde nahe der dänischen Grenze schienen sich am Wetter nicht zu stören.

Denn obwohl die Zelte nass waren und der Wind kalt blies – die Stimmung blieb gut. „Die haben sich davon nicht stören lassen“, meinte Lisa Thewis, die aus Humptrup stammt und zusammen mit Sören Kohn den Besuch der Festländer angeschoben hat. Und auch Marvin Wildemann von der Föhrer Wehr sprach von einem vollen Erfolg: „Es sind hier schon einige Freundschaften geschlossen worden.“

Sowohl die Humptruper, als auch die Wyker Betreuer haben alles dafür getan, dass das Pfingstlager ein Erfolg wird: Am Sonnabendmorgen stand eine Schnitzeljagd durch Wyk an, bevor die Humptruper die Insel bei einer Rundfahrt kennen lernten. Dazu gab es dann feuerwehrspezifische Spiele wie zum Beispiel Schlauchzielwurf, aber auch viel Freizeit für die Kinder.

Nachdem der Kontakt durch den Besuch der Wehr vom Festland nun hergestellt ist, besteht dringender Wiederholungsbedarf, so ließen die Verantwortlichen verlauten. Heiko Skorloff, Jugendwart der Wehr nahe der Grenze, sprach als Möglichkeit das große Feuerwehrpfingstlager in Südtondern an. Lisa Thewis zog auch einen Videoabend im Herbst in Betracht, da dieser aufgrund von technischen Problemen am vergangenen Wochenende ausfallen musste.

In einem waren sich aber alle einig: Die Vorbereitungen hatten sich gelohnt: Seit März, als feststand, dass ein Besuch der Humtruper möglich ist, wurde alles dafür getan, um den Kindern ein schönes Wochenende zu bereiten. Und dieses Ziel ist ganz eindeutig gelungen: Ein Pfingstwochenende mit so viel Spiel und Spaß dürften die wenigsten zuvor einmal erlebt haben, trotz des Regens und des Windes.

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