Alarm auf amrum : Rauchmelder verhindert Schlimmeres

Löschwasser kam nicht zum Einsatz.
Löschwasser kam nicht zum Einsatz.

Zu einem inselweiten Einsatz rückten am späten Freitagnachmittag die Amrumer Feuerwehren und Polizei sowie der Rettungsdienst aus. Ein Rauchmelder hatte im Norddorfer Halemwai den Alarm ausgelöst.

shz.de von
13. April 2015, 13:00 Uhr

Zu einem inselweiten Einsatz rückten am späten Freitagnachmittag die Amrumer Feuerwehren und Polizei sowie der Rettungsdienst aus. Ein Rauchmelder hatte im Norddorfer Halemwai Alarm ausgelöst. Als die Einsatzfahrzeuge eintrafen, quoll aus dem angekippten Fenster einer Wohnung Qualm hervor und Schlimmeres war zu befürchten.

Alle Bewohner hatte sich bereits vor dem Gebäude versammelt und die unter Atemschutz und mit einem Hochdrucklöschgerät vorgerückten Blaujacken fanden die Wohnungstür verschlossen vor. Gerade als der stellvertretende Gemeindewehrführer Dirk Hinrichs den Befehl geben wollte, die Tür aufzubrechen, erschien die Mieterin. Diese kannte die Ursache, denn sie hatte eine Bratpfanne auf dem eingeschalteten Herd stehen lassen. So konnte eine Katastrophe verhindert werden, lediglich die Bratpfanne ist für ihre Bestimmung nicht mehr geeignet.

Überhitztes Öl oder Fett qualme enorm, bevor es bei offener Flamme verbrennt, erklärte ein Brandschützer die Rauchentwicklung und warnte: „Entzündet sich dadurch brennbares Material, ist der Wohnungsbrand programmiert.“ Zum Löschen dürfe keinesfalls Wasser verwendet werden: „Dieses verdampft schlagartig und das brennende Fett wird aus der Pfanne katapultiert, wodurch eine enorme Stichflamme entsteht.“

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