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Tierschutz : Rattengift bedroht Stacheltiere

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Angela Bruchwitz bittet darum, Köderboxen nicht direkt auf den Boden zu stellen. Am Donnerstag gibt es letzte Führung durch die Igelstation.

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erstellt am 29.Okt.2014 | 11:45 Uhr

Nur zwei stachelige Patienten muss Angela Bruchwitz zur Zeit in ihrer Igelstation pflegen. Grund ist wohl der außergewöhnlich milde Herbst, in dem die Tiere immer noch nachts auf Beutezug gehen und sich so ausreichende Fettreserven für den Winterschlaf anfressen können. Etwas anderes bereitet der „Igelmutter“ dagegen Sorgen: Die Ratten-Bekämpfungsaktion, die das Amt auch in diesem Jahr wieder für die Monate November bis März angeordnet hat. Denn den Rückgang der Igelpopulation auf Föhr, den sie inden zurückliegend Jahren beobachtet hat, führt Bruchwitz auch auf die Köderboxen mit Rattengift zurück. Kleine Igel kommen nämlich mühelos in diese Boxen und können die Giftköder fressen. Bruchwitz appelliert deshalb an alle, die solche Boxen aufstellen wollen, diese nicht direkt auf den Boden, sondern etwas erhöht zu platzieren. Während Igel nicht klettern können, sind die Köderboxen für Ratten , die Wände selbst senkrecht hoch gehen können, so immer noch problemlos zu erreichen.

Auf große Resonanz stießen auch in diesem Herbst wieder die Führungen durch die Igelstation, zu denen Angela Bruchwitz montags und donnerstags einlud. Die letzte für dieses Jahr findet morgen um 10 Uhr in der Igelstation am Grünstreifen 25 b statt. Ab November soll es nur noch Führungen nach telefonischer Anmeldung geben. Angela Bruchwitz ist unter ✆ 0 46 81/741571 zu erreichen, auch dann, wenn jemand ein unterernährtes oder krankes Stacheltier in ihre „Igelklinik“ bringen möchte.

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