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Föhrer fahren Fahrrad : Radler trotzen Wind und Wetter

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Die zehnte Tour des Insel-Boten war trotz nicht ganz optimaler Bedingungen ein Erfolg. Die Teilnehmer waren von der Strecke und der Abschlussveranstaltung begeistert.

shz.de von
erstellt am 25.Aug.2014 | 12:15 Uhr

„So erschöpft war ich noch nie in den ganzen zehn Jahren der Radtour des Insel-Boten“. Sichtlich geschafft stieg gestern Nachmittag der Wyker Fritz Diekmann vor der Wyker Nationalparkhalle von seinem Drahtesel. Nicht nur für ihn, sondern für alle Teilnehmer der Jubiläumstour „Föhrer fahren Fahrrad“ stellte die gestrige Veranstaltung eine wirkliche Herausforderung dar.

Peter Davidsen, Geschäftsstellenleiter des Insel-Boten und Organisator der Fahrt, hatte für die Jubiläumstour nämlich genau die Strecke gewählt, die auch bei der ersten Fahrt im Jahr 2005 ausgeschildert worden war. Sie führte über den Deich in Richtung Siedlerweg bis hin zur Süderender Schule und damit geradewegs dem Wind entgegen. Und dies, obwohl Radiomoderator Karsten Kock von RSH, der im Wyker Hafen die Radler begrüßt und mit zehn Luftballon-Knalls den Count-Down markiert hatte, Windstille – zumindest auf den ersten drei Metern – versprochen hatte. Wider alle Erwartungen konnte der Auftakt auch bei schönstem Wetter stattfinden. Damit waren die Sorgen der Organisatoren zunächst vom Tisch, schlechtes Wetter würde die Föhrer und ihre Gäste von einer Teilnahme abhalten.

Der starke Gegenwind sorgte dafür, dass sich die Ankunft der Radfahrer, darunter zahlreiche Pedalritter der ersten Stunde, gewaltig verzögerte. Am Getränkestand sorgten Mitglieder der Föhrer Landjugend für das leibliche Wohl der Sportler, die sich zunächst noch über Sonnenschein freuen konnten. Doch die Sonne verzog sich dann für den Rest der Fahrt, was aber nicht so schlimm war, sorgte doch nun der Rückenwind für eine rasante Fahrt über Borgsum und Midlum zurück nach Wyk. „Genau 33,56 Kilometer sind wir nach der Messung meines GPS gefahren“, stellte ein Teilnehmer zufrieden nach der Ankunft fest. Er war, wie alle anderen Radfahrer auch, zwar etwas erschöpft, doch insgesamt hoch zufrieden über eine gelungene Jubiläums-Fahrradtour.

In der Nationalparkhalle sorgte dann „Rosa Beete“, alias Philipp Scheel, für viel Gelächter. Vor zehn Jahren war der Komiker auch schon dabei – damals als Frau Jaschke. Doch dann kam wieder Karsten Kock zum Zug, galt es doch Pokale und Preise zu verteilen. Als jüngster Teilnehmer wurden der fünfjährige Jakob Bunk aus Aschaffenburg und als ältester Radfahrer der 85 jahre alte Heinrich Jebsen aus Dagebüll geehrt. Mit neun Mitgliedern konnten die „Babbsäck“ aus Üdersdorf in Rheinland-Pfalz den Pokal für die größte Gruppe entgegennehmen.

Es gab auch eine ganze Reihe von Preisen, deren Gewinner Heiko Runge von der Nord-Ostsee-Sparkasse zog. Über die Föhr-Uhr kann sich Erika Ivers aus Borgsum freuen. Das Kinderrad gewann Meret Gerlach aus Halle, das Damenrad die Urlauberin Jutta Karallus und das Herrenrad Christoph Risser aus St. Ingbert, und über Essensgutschein im Nieblumer „Alten Landhaus“ konnte sich Agnes Eick aus Aschaffenburg freuen. Aus Anlass des Jubiläums von FFF hatte der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (sh:z) ein i-Pad gestiftet. Jürgen Waidelich aus Schömberg in Baden-Württemberg konnten von Karsten Kock diesen besonderen Preis entgegennehmen.

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