zur Navigation springen

Föhrer Ferienprojekt 2015 : Polizei begeistert Grundschüler

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

In Nieblum wird der abschließende Grillabend abgesagt. Jugendzentrum nimmt wegen geringer Nachfrage nicht teil.

shz.de von
erstellt am 08.Aug.2015 | 09:00 Uhr

Es sollte der Höhepunkt und zugleich auch der Abschluss des diesjährigen Föhrer Ferienprojektes für die Grundschulkinder werden: Die Übernachtung in der Nieblumer Strandkorbhalle. Doch daraus wurde nichts, denn der Regen machte den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung. Und so fielen ein Besuch des Maislabyrinths und der anschließende Grillabend im wahren Wortsinn ins Wasser. Alternativ verbrachten der Nachwuchs den Tag im Fun-Park – im Trockenen und gemeinsam mit vielen anderen (Urlaubs-)Kindern.

Die Übernachtung war jedoch die einzige Aktivität, die abgesagt werden musste. Trotz des überwiegend schlechten Wetters konnten die Verantwortlichen von der Abteilung „Familie im Mittelpunkt“ (FIM) des Diakonischen Werkes, dem Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) des Kreises Nordfriesland und der Lebenshilfe Sylt an ihren Planungen festhalten. So erlebten 53 Kinder im Grundschulalter vier Tage voller Aktionen. Unter anderem standen Kerzenziehen, Ytongschleifen, Seehundbingo und Nähen auf dem abwechslungsreichen Programm.

„Wir hatten zum Glück viele Aktivitäten geplant, die auch in der Halle stattfinden konnten“, meinte Ilke Jensen (FIM), die die Kinder betreute. Außerdem sei das Interesse an Polizei und Rettungsdienst, die der Strandkorbhalle einen Besuch abstatteten, wieder sehr groß gewesen und viele Eltern hätten das Projekt unterstützt. „Es war in gewissem Maße auch ein Projekt der Eltern.“ Und auch FIM-Kollegin Pamela Plett war mit dem Ablauf zufrieden: „Wir hatten zehn Jugendliche, die uns unterstützt und vieles erleichtert haben.“

Auch wenn die Kinder traurig waren, dass die Übernachtung ausfallen musste, so waren sie mit dem Fun-Park als Ersatz zufrieden. Amy, zehn Jahre alt, brachte es auf den Punkt: „Der Park ist mindestens genauso cool wie das Maislabyrinth.“ Ihr Highlight der Woche hatte sie bereits erlebt: „Die Ausflüge und das Bowling waren am besten.“ Da konnte der neunjährige Louis nur zustimmen: „Man macht Bowling halt nicht jeden Tag.“ Bei ihm schwang aber auch Wehmut mit: „Ich finde es schade, dass das Spielgolf ausgefallen ist. Darauf hatte ich mich sehr gefreut.“

Sarah, acht Jahre alt, hatte ihren ganz eigenen Höhepunkt gefunden: „Das Muscheln sammeln war schön. Und das Anmalen mit Nagellack danach hat viel Spaß gemacht.“ Und der zehnjährigen Manuela hatte alles gefallen, sie fand auch das Wetter in Ordnung.

So ging für die Kinder eine ereignisreiche Woche zu Ende. Und sie hatten noch Glück, dass sie vier Tage lang mit ihren Freunden zusammen sein konnten. Die Projektwoche der Jugendlichen, die eine Woche später im Jugendzentrum stattfinden sollte, wurde aufgrund mangelnder Nachfrage gleich ganz abgesagt. Vor diesem Hintergrund ist eine verkürzte Ferienwoche doch besser als gar keine.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen