Tief im Föhrer Westen : Polit-Porträt: Dunsum 2013 – 2018

Ob Alt- oder Neubau – Reetdachhäuser prägen das Dunsumer Ortsbild.
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Ob Alt- oder Neubau – Reetdachhäuser prägen das Dunsumer Ortsbild.

69 Einwohner vor und 70 nach der Wahl: Damit gab es für diese Wahlperiode eine basisdemokratisch arbeitende Gemeindeversammlung.

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15. April 2018, 11:00 Uhr

Auf Föhr durften 2013 längst nicht alle Bürger wählen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben und die deutsche oder eine andere EU-Staatsbürgerschaft besitzen. Der Fall war das in Dunsum wie in Witsum. Beide Orte hatten zu wenig Einwohner für eine Gemeindevertretung. Für sie gab es eine Gemeindeversammlung, in der sämtliche erwachsenen Einwohner gemeinsam und basisdemokratisch über die Geschicke ihres Dorfes beraten und entscheiden können. Für Dunsum war das Neuland, erstmals rutschte die Einwohnerzahl der Gemeinde im äußersten Föhrer Westen unter die magische Grenze von 70, ab der das Gesetz die Wahl von Gemeindevertretungen vorschreibt. Besonderes Pech: Am Stichtag hatte Dunsum die Grenze mit 69 um genau einen Einwohner verpasst, kurz nach der Wahl war Dunsum wieder „vollzählig“ bei genau 70 Einwohnern. Aber Stichtag ist Stichtag.

Das Dorf Dunsum hat einen ausgeprägten landwirtschaftlichen Charakter und besteht aus den Ortsteilen Klein-Dunsum und Groß-Dunsum. Dunsum ist seit 1995 anerkannter Erholungsort. Von hier starten auch die Wattwanderungen zur Nachbarinsel Amrum.

Bürgermeister: Erk Hemsen
1. Stellvertreterin: Thelma Petersen
2. Stellvertreter: Jan Hinrichsen
Jahresrechnung: Riewert Hinrichsen
Stellvertreter: Kaspar Schmitz
Amtsausschuss: Erk Hemsen
Stellvertreterin: Thelma Petersen
Zweckverband Friesenmuseum: Erk Hemsen
Stellvertreterin: Thelma Petersen
Wasserbeschaffungsverband: Arfst Christiansen
Forstbetriebsverband: Riewert Hinrichsen


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