kunst-handwerk : Poetische Spielerei mit den Figuren

Der Künstler mit seiner Schweizer Ehefrau Claudia Sulzberger.
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Der Künstler mit seiner Schweizer Ehefrau Claudia Sulzberger.

„Poet des Hammers“ nennt sich der Eisen- und Stahl-Bildhauer Ulrich Schmied, der seine Exponate bereits zum achten Mal in der Galerie Hedehusum ausstellt. Der Künstler hat die Ausstellung „Heimathafen“ genannt.

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06. Oktober 2014, 20:15 Uhr

„Poet des Hammers“ nennt sich der Eisen- und Stahl-Bildhauer Ulrich Schmied, der seine Exponate bereits zum achten Mal in der Galerie Hedehusum ausstellt. Nach drei Jahren Pause hatten Inka und Wolfgang Kluge ihre Galerie wieder für weitere Ausstellungen geöffnet und mit Ulrich Schmied sofort einen ganz Großen seiner Zunft gewinnen können.

Schmied hat die Ausstellung „Heimathafen“ genannt. Der 1963 in Celle geborene Künstler, der 1985 die 260 Jahre alte Dorfschmiede im nordfriesischen Almdorf gekauft, restauriert und viele Jahre dort gearbeitet hatte, ist in diesem Jahr nach Lohn im Kanton Schaffhausen in die Schweiz gezogen. „Der Liebe wegen“, wie er betont, denn seine Ehefrau ist Schweizerin.

Der gelernte Kunstschmied erzählt, dass er über das Handwerk zu seiner Kunst gekommen ist. In der Galerie Hedehusum hat er aktuell viele Schiffe ausgestellt. Die verbinden ihn mit Nordfriesland, die langjährige Wahlheimat, die Ulrich Schmied immer wieder gern besucht.

Die Skulpturen sind, verrät er, in seiner Phantasie geboren und werden durch das Schaffen Realität. Es sind poetische Exponate, Märchenfiguren, Geister, Wächter, Windspiele, Fische und vieles mehr, die die Besucher faszinierten. Eine poetische Spielerei mit den Figuren. Doch nicht nur Faszination, auch Heiterkeit lösten viele Skulpturen bei den Betrachtern aus.

Die Ausstellung von Ulrich Schmied ist noch bis zum 19. Oktober in Hedehusum zu sehen. Danach macht die Galerie eine Winterpause, bevor für das kommende Frühjahr weitere Ausstellungen geplant sind.

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