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Eilun-Feer-Skuul : Pilotprojekt zur Berufsorientierung

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

36 Achtklässler planen ihre Zukunft: Die Gemeinschaftsschule macht gute Erfahrungen mit einem neuem Programm.

shz.de von
erstellt am 04.Apr.2015 | 07:30 Uhr

Vor den Ferien hatten die 36 Schüler und Schülerinnen des achten Jahrgangs der Gemeinschaftsschule Gelegenheit, sich mit ihrer immer näher rückenden Berufswahl auseinander zu setzen. Mit der finanziellen Unterstützung der Föhrer Rotarier und von Unternehmen der Insel war es dem Lehrer Daniel Brauer (Berufs-und Lebensplanung) möglich, einen weiteren Baustein der Berufsorientierung an die Schule zu holen.

Beim „Berufsnavigator“ bewerten die Schüler und Schülerinnen zunächst ihre berufsrelevanten Interessen, bevor sie sich selbst und zwei bis drei ihrer bekannten Mitschüler zu beruflichen Kompetenzen einschätzen. Dieses wissenschaftlich geprüfte Verfahren vergleicht dann die Stärken der Jugendlichen mit den Anforderungen der verschiedenen Berufe und leitet daraus Vorschläge ab, die im anschließenden persönlichen Beratungsgespräch mit den Vorstellungen, Erfahrungen und Wünschen zu einem individuellen Ergebnis zusammen gefasst werden.

„Wichtig ist”, so Jürgen Kreis vom „Berufsnavigator“, „dass jeder Schüler die Rückmeldung bekommt, dass er oder sie besondere Qualitäten hat und sich dieser Stärken bewusst wird”. Ausschlaggebend bei der Wahl des Verfahrens war für Brauer die Erwartung, dass das anstehende Berufspraktikum der Schüler auf Basis der Ergebnisse des Berufsnavigators ernsthafter und gezielter genutzt wird und sich die positive Perspektive auf den Berufseinstieg auch in der Schule bemerkbar macht. „In der Beratung wird auch auf die notwendigen schulischen Leistungen eingegangen und die Schüler werden ermutigt, sich für ihr Zeugnis einzusetzen”, berichtet Brauer.

Das erste Feedback der Schüler und Schülerinnen ist sehr gut. Mit dem Dank an die Sponsoren blickt Schulleiter Carl Wögens voraus. „Nun werden wir die Nachhaltigkeit der Maßnahme verfolgen. Dabei wollen wir nicht nur den Schülern den Berufseinstieg erleichtern, sondern auch den Unternehmen geeignete Auszubildende zuführen. Mittelfristig wird es auch darum gehen, die Maßnahme mit anderen Trägern der Berufsorientierung zu vernetzen.”

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