Eilun-Feer-Skuul : Ostern kommen die Bauarbeiter

Die Eilun-Feer-Skuul ist in die Jahre gekommen.
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Die Eilun-Feer-Skuul ist in die Jahre gekommen.

Der Startschuss für die Sanierung des Wyker Schulzentrums und den Turnhallenbau fällt im April. Zwölf Klassen werden ausgelagert.

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01. März 2017, 12:15 Uhr

Rund um die Eilun-Feer-Skuul in Wyk herrscht zur Zeit die Ruhe vor dem Sturm. Ab Ostern werden dann aber die Bauarbeiter sowohl über das Schulgebäude, als auch über die Turnhalle „herfallen“. Wie Bauamtsmitarbeiterin Angelika Falter bei der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses des Amtes Föhr-Amrum mitteilte, sollen nach derzeitiger Planung Ende 2018 die Arbeiten abgeschlossen sein.

Zwölf Schulklassen müssen, so Angelika Falter, während der Grundsanierung des Schulgebäudes ausgelagert werden, wovon sieben in zwei Häusern untergebracht werden, die von der Ballin-Stiftung angemietet wurden. Diese Gebäude, die noch für die künftige Nutzung umgerüstet werden, seien von der Mühlenstraße aus zu erreichen und räumlich vom Hamburger-Kinderheim (HKH) getrennt. Die Gymnastikhalle des Heimes wird, wie weiter berichtet wurde, für den Schulsport zur Verfügung stehen. Des weiteren sei geplant, eine Halle des ehemaligen Schullandheimes Rendsburg-Eckernförde anzumieten, die auch für den Vereinssport zur Verfügung stehen wird. „Der Rest wird anderweitig untergebracht“, lautete die Antwort der Bauamtsmitarbeiterin auf die Frage, wo die fünf Klassen unterkommen, für die beim HKH kein Platz ist.

Während das Amt Föhr-Amrum die Sanierung der Eilun-Feer-Skuul selbst schultern muss, kann es bei der Sanierung und Modernisierung der Sporthalle auf eine Förderung in Höhe von 1,8 Millionen Euro bauen. Dieses Geld stammt aus dem Bundesprogramm „Förderung der Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. Zur Zeit läuft noch die Ausführungsplanung und die Halle kann noch bis Ostern genutzt werden.

Grundsätzlich sprachen sich die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses für eine Rampe zur barrierefreien Erschließung des Sportplatzes aus. Im Förderbescheid war grundsätzlich eine barrierefreie Anbindung empfohlen worden. Mögliche Varianten solch einer Verbindung sind bereits in verschiedenen Ausschüssen diskutiert worden. Sie mussten aber verworfen werden, weil die Maßnahmen zu teuer geworden wären. „Der Zuschuss aus dem Programm ist gedeckelt “, so Angelika Falter.

Sie stellte eine reduzierte Variante einer Rampe vor, die an der Westseite der Halle entlang führen soll. Sie müsste zwar jetzt noch nicht gebaut werden, doch müssten die Hallenwand und das Gelände entsprechend gestaltet werden. Die eigentliche Rampe, die rund 120  000 Euro kosten wird, könnte dann zu einem späteren Zeitpunkt erstellt werden.

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