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Auf Amrum : Offensichtlich aus der Spur geraten

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Statt gerader Striche entstanden bei Fahrbahnmarkierungen Schlangenlinien. Und Hindernisse wurden einfach übermalt.

Auf Amrum kann man wunderbar abschalten und einfach mal die Seele baumeln lassen – eine Erfahrung, die nicht nur die vielen Urlauber machen, die die Insel regelmäßig besuchen, sondern offenbar jetzt auch Mitarbeiter der „Fahrbahnmarkierung Nordfriesland“, die im Auftrag des Straßenverkehrsamtes routinemäßig die Fahrbahnmarkierungen der Landesstraße L 215 erneuert haben.

Denn anders lässt sich wohl kaum erklären, wie man beim Nachzeichnen der alten Straßenmarkierungen so oft vom Weg abkommen kann. Gleich mehrfach wurden krumme Striche auf den Asphalt aufgebracht und später wieder übermalt. Das Resultat sind diverse graue „Geisterlinien“ die nun auf Amrums Straßen zu sehen sind.

Die kurioseste Hinterlassenschaft der Straßenlackierer ist jedoch in der Nähe der „Blauen Maus“ zu sehen. Denn auch kleinere Hindernisse, die der Markierungsmaschine offensichtlich im Weg lagen, wurden nicht etwa entfernt, sondern stattdessen einfach ignoriert und übermalt. Und so wurde auch ein toter Vogel Teil der neuen Amrumer Straßenmarkierung.

Die Mitarbeiter der Markierungsfirma haben die Insel inzwischen zwar wieder verlassen, aber die verunglückten Markierungen sind für Jedermann sichtbar geblieben. Genau wie das sarkastische Lächeln und ungläubige Kopfschütteln der Insulaner und der Urlauber, wenn sie an diesen Stellen vorbeikommen. Mal sehen was die Zeit so bringt. Denn irgendwann müssen die Markierungen ja erneut erneuert werden.

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