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everybody loves the sunshine : Noch größer und besser

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Das Programm deckte mit Folk, Pop, Soul, Rock und Rap ein breites Spektrum ab und die ELTS-Band, mit 15 Musikern und damit einem neuen Rekord auf der Bühne, heizte zwei Stunden mit erlesenen Coverstücken wie „Happy“ von Pharrell Williams ein.

Als noch größer und noch besser hatte Daniel Stritzke die vierte Auflage von „Everybody loves the Sunshine“ (ELTS) angekündigt und der Initiator des Musik-Spektakels hielt Wort. Das Programm deckte mit Folk, Pop, Soul, Rock und Rap ein breites Spektrum ab und die ELTS-Band, mit 15 Musikern und damit einem neuen Rekord auf der Bühne, heizte zwei Stunden mit erlesenen Coverstücken wie „Happy“ von Pharrell Williams ein.

„Ich bin schon ganz gespannt auf das Konzert von Norma“, hatte Anna Feddersen zu Beginn des Abends ihre Vorfreude ausgedrückt. Denn Norma Schultz, selbstbewusste und tiefsinnige Insulanerin, hatte mit ihrem neuen Song „Kapitän“ den musikalischen Reigen eröffnet. Am Klavier begleitet von Ines Eberlein sprang die gelungene Mischung aus „Heimatliebe“ und „Fernweh“ mühelos auf das Publikum über.

Norma Schultz übergab den Stab an Lena Geue. Die 27-jährige Vollblutmusikerin erwies sich als enorm vielseitig und versprühte mit ihrer Jazzband und eigener Gitarrenbegleitung gute Laune zu gehaltvollen Botschaften. Mal Liebeslied, mal Träumermelodien, mal temporeich und Jazz pur. Das Publikum war begeistert und das Ziel Stritzkes erreicht: „Die Künstler sollen sich präsentieren und Aufmerksamkeit bekommen“.

Ganze drei Tage hatte der „Erfinder“, Lenker und Leiter des Festivals – selbst fast ständig mit dem Kontrabass oder der Gitare auf der Bühne – Zeit, die Band zu besetzen. Die in rund zehn Stunden effektiver Probezeit ein qualitativ hochwertiges Programm zusammenstellte.

Für Stritzke genau das Richtige: „Ich finde es reizvoll, dass man mit verschiedenen Live-Musik-Parts programmatisch so viel variieren kann“. Gewissenhaft wählt er seine Partner aus seinem musikalischen Bekanntenkreis aus. Mit Norma hat er Abitur gemacht; Lena Geue & Band lernte er beim „Pop Kurs“, einem sechswöchigen Kontaktstudiengang für junge Musiker, kennen, wo sich einst auch Bands wie Revolverheld trafen.

Geduld brauchte DJ Limbo, der die Band ablösen sollte. Die natürlich nicht ohne Zugaben von der Bühne kam und die begeisterte Menge nur zu gern zufrieden stellte. Waren die Rufe nach Zugaben erwartet worden, kam eine spontane Unterbrechung eher überraschend: Roluf Hinrichsen übernahm das Mikrofon und fiel vor versammelter Mannschaft vor seiner Freundin Anna Maria Testroet auf die Knie und machte der Angebeteten einen Heiratsantrag. Minutenlanger Applaus, Rührungstränen und Konfettikanonen waren das Resultat – und ein „Ja“ für den glücklichen Hinrichsen.

„Ich bin in der Halle mehr oder weniger aufgewachsen. Ich könnte das alles nicht machen, wenn das nicht so familiär wäre“, betonte Daniel Stritzke. Trotz der teils wechselnden Besetzung und der großen Band hat ELTS einen sehr intimen Charakter und zeugt von den hohen Ansprüche des Initiators, der 2009 „nur“ den Abi-Ball seiner jüngeren Schwester musikalisch begleiten wollte.

Die vierte Auflage von „Everybody loves the Sunshine“ ging mit dem Versprechen des Musikers Matthias Bollwerk zu Ende, im nächsten Jahr wiederzukommen. Daniel Stritzke zu diesem Statement: „Ja…, ich verspreche, es zu versuchen“.

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erstellt am 01.Jan.2014 | 19:47 Uhr

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