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rück- und ausblick : Neujahrsgrußwort des Amtes Föhr-Amrum

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Zum Jahreswechsel ist der Zeitpunkt gekommen, zu dem wir die Ruhe und Muße finden, einen Rückblick auf das vergangene Jahr zu werfen und gleichzeitig uns die Frage zu stellen, was dieses neue Jahr uns bringen wird.

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erstellt am 29.Dez.2013 | 18:57 Uhr

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Inseln Amrum und Föhr, verehrte Gäste!

Zum Jahreswechsel ist der Zeitpunkt gekommen, zu dem wir die Ruhe und Muße finden, einen Rückblick auf das vergangene Jahr zu werfen und gleichzeitig uns die Frage zu stellen, was dieses neue Jahr uns bringen wird.

Bereits seit Anfang 2009 beschäftigt sich das Amt Föhr-Amrum mit dem Ausbau der Breitbandversorgung. Im Juli dieses Jahres konnte mit einem Spatenstich das „Bergfest" im Breitband-Projekt in Nieblum gefeiert werden. Auf Föhr konnte das Netz jetzt im Dezember in Betrieb genommen werden. Auf Amrum sind die wesentlichen Tiefbauarbeiten abgeschlossen, die Inbetriebnahme ist für Sommer 2014 vorgesehen.

Fast ebenso lange plante man in Wyk den Neubau des Helu-Heimes (Sportlerheim), dessen Neubau nun begonnen wurde. Mit der Fertigstellung ist im Sommer 2014 zu rechnen. Die Fußballer haben inzwischen in Eigenleistung am Bolzplatz bei der Schule eine Flutlichtanlage installiert.

Die Frage nach der Neugestaltung des Tourismus wurde auf Föhr auf den Prüfstand gestellt. Den rückläufigen Übernachtungen galt dabei ein besonderes Augenmerk, ebenfalls im Hinblick auf ein Hotelprojekt in der Stadt Wyk. Auf Amrum überprüft man eine mögliche Amrumcard.

Amrum wurde durch zahlreiche Brände in Atem gehalten. Auf Föhr wurden Wärmebildkameras angeschafft.

Im Mai 2013 fand die Kommunalwahl statt. In einigen Gemeinden fand ein Generationswechsel statt. Viele neue Mitglieder wurden begrüßt, die sich in den nächsten Jahren ehrenamtlich für Ihre Gemeinden einsetzen werden. Wir wünschen allen, vor allem den neu gewählten Bürgermeistern, an dieser Stelle die Kraft und Ausdauer, die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen.

2013 hat sich als ein Jahr für viele Feierlichkeiten rund um verschiedene Jubiläen erwiesen. 125 Jahre Wyker Turnerbund und Jugendfeuerwehr Nieblum-Goting sowie 50 Jahre Wyker Yacht-Club und AWO-Ortsverein Föhr standen genauso im Mittelpunkt des Veranstaltungsreigens wie das 550-jährige Bestehen der Gemeinde Oevenum mit gleichzeitiger Einweihung des Jugendfeuerwehr-Hauses, die Feier des Hospitzvereines Föhr-Amrum und das Jubiläum des Föhrer Landfrauenvereines.

In der Stadt Wyk konnte der Bau einer 2,4 Kilometer langen Abwasserdruckleitung zur Entlastung des Wyker Südstrandes realisiert werden. Der Musikpavillon am Sandwall stellt sich, mit Fensterelementen und Schiebetüren versehen, attraktiver dar.

In den Neubaugebieten Dunsum, Oldsum und Borgsum konnte die Enderschließung fertiggestellt werden. In Nebel auf Amrum wurde die Straße Hööwjaat neu gestaltet. Die Gemeinde Norddorf auf Amrum hat eine neue Orts- und Radwegebeschilderung erhalten und die Fertigstellung des Dorfgemeinschaftshauses steht bevor.

Es wurden in Nebel die historischen Grabsteine und der Informations- und Servicepavillon im Naturerlebnisraum „Vogelkoje Meeram“ umgesetzt, der Umbau für das Haus des Gastes muss leider zurückgestellt werden. Der Um- beziehungsweise Neubau der Öömrang Skuul verzögerte sich weiterhin, so dass die Amrumer Schüler als Projekt die Sportschule in Malente besuchten.

In Nieblum fiel bei einer Auftaktveranstaltung der Startschuss für den Klimaschutz und das Wohnprojekt „Föhreinander“ wurde eingeweiht. Und es wurde des Pallas-Unglücks gedacht, das sich zum 15. Mal jährte.

Die DRK-Sozialstation Amrum konnte bei der jährlichen Regelprüfung des medizinischen Dienstes der Krankenkassen mit einer 1,0 in allen Bereichen punkten. Zum dritten Mal wurde auf unseren Inseln eine Ehrung durch den Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag zum „Menschen des Jahres“ durchgeführt. Die Wahl fiel auf Beate und Brar Nissen, die sich für die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft einsetzen.

Nachdem die Stürme „Christian“ und „Xaver“ nicht nur riesige forstwirtschaftliche Schäden auf beiden Inseln hinterlassen haben, hoffen wir, dass in der Gemeinde Utersum die notwendige Sandvorspülung bereits 2014 realisiert wird. Die Deiche haben gut gehalten.

Die Gemeinden Norddorf auf Amrum sowie Oldsum und Borgsum auf Föhr schaffen für ihre Feuerwehren ein neues Löschfahrzeug an und in der Eilun-Feer-Skuul soll mit Umbauarbeiten begonnen werden.

Wir wünschen Ihnen allen ein gesundes, glückliches und erfolgreiches 2014.

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