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Föhr im Web : Neuer Look mit Start-Problemen

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Der Internet-Auftritt der Föhr Tourismus GmbH kommt mit Kinderkrankheiten daher. Betroffen sind Vermieter und Veranstaltungen

von
erstellt am 15.Mai.2016 | 11:00 Uhr

Seit gut zwei Wochen ist der neue Internet-Auftritt der Föhr Tourismus GmbH (FTG) online. An die Bedürfnisse der Nutzer wollte man sich anpassen, die sich mit wenigen Klicks informieren und ihr Urlaubsquartier buchen können sollen, hatte Jochen Gemeinhardt, Geschäftsführer der FTG, angekündigt. Weitestgehend ist dies auch gelungen, doch es gibt einige Probleme, die noch behoben werden müssen.

Betroffen sind insbesondere Schnittstellen, über die der Datenaustausch zwischen verschiedenen Systemen läuft, berichtet Levke Sönksen, bei der FTG für das Online-Marketing zuständig. Die größten Baustellen seien derzeit die Vermieter-Software „Urlaubstraum“ und der Veranstaltungskalender. Bei Letzterem muss das Programm, mit dem auch der gedruckte Kalender gepflegt wird, die Daten für den Online-Auftritt exportieren. Die Daten aber sucht der Anwender derzeit vergeblich. Am Tag, als der neue Web-Auftritt freigeschaltet wurde, seien die Beschreibungen angezeigt worden, allerdings doppelt, so Sönksen. „Als wir das ändern wollten, ist etwas schief gelaufen.“ Darüber hinaus wird noch an einigen gestalterischen Elementen, wie dem langen Titel bei den Veranstaltungen, gefeilt. Die kommen aufgrund der Schriftgröße zu wuchtig daher. Keine großen Baustellen, die mit den Programmierern derzeit besprochen werden.

Mit dem Programm „Urlaubstraum“ pflegen die Vermieter die Daten ihrer Unterkünfte. Die Problematik ist ähnlich: Auch hier müssen die eingegebenen Daten auf die Internet-Seite gespielt werden. Viele Eigentümer von Ferienwohnungen, die bereits gegen Ende des vergangenen Jahres über die kommenden Änderungen informiert worden waren, hätten sich nun mit Problemen an die FTG gewandt, sagt Levke Sönksen. Dabei sei das Programm anwenderfreundlicher geworden und habe sich in der Pflege verbessert. In Einzelfällen konnte bereits geholfen werden, viele Fragen wurden zudem in der Informations-Veranstaltung im Kurgartensaal beantwortet. Es habe sich aber auch gezeigt, dass Unterstützung an die Hand gegeben werden muss. „Auf eine Einführungsveranstaltung hatten wir verzichtet. Die nachzuholen, wäre nicht verkehrt.“ Konkrete Planungen gebe es allerdings noch nicht. In jedem Fall sollen Darstellungsprobleme, etwa auf den jeweiligen Detailseiten, durch Anpassungen und zusätzliche Filter behoben werden.

Seit Mitte April lief die Testphase – auf 16 Endgeräten, darunter iPad, Tablet, Smartphone, Netbook oder PC, wurde der Relaunch-Ernstfall mit unterschiedlichen Browsern geprobt. Dass viele Probleme allerdings erst in der Praxis auftauchen, vor allem bei Anwendern, die mit dem Internet nicht so vertraut sind und denen sich der Hintergrund einiger Links nicht immer gleich erschließt, weiß auch Levke Sönksen. „Darum sind wir auch dankbar für Rückmeldungen, die auf Fehler hinweisen und uns zeigen, wo es hakt oder vielleicht noch etwas fehlt.“

Neuland ist der Web-Auftritt auch für die FTG, die von dem Hamburger Unternehmen Netzvitamine beraten wird. Anders als bisher, erfolgte die Programmierung durch die Firma Infomax, in deren Bremer Niederlassung derzeit die Köpfe rauchen. „Die hatten auch den Internet-Auftritt für die Nordsee Tourismus Service GmbH entwickelt und das Programm konnte gestalterisch angepasst werden“, berichtet Sönksen, dass duch diesen Wechsel das Rad nicht neu erfunden werden musste. Angepeilt ist nun, dass der Veranstaltungskalender bereits in der kommenden Woche fehlerfrei läuft.

Ein anderes Problem scheint sich dagegen schon jetzt zu relativieren. Die wichtigsten touristischen Angebote und Diensleistungen sollen künftig statt im bisherigen Online-A-Z besonders hervorgehoben werden. Doch von den mehr als 160 Leistungsträgern, die im Februar angeschrieben worden waren, hatten sich nur wenige gemeldet. Sukzessive sei noch Text- und Bildmaterial geliefert worden, das Levke Sönksen einpflegen wird. Die FTG-Mitarbeiterin hofft, dass dieser positive Trend anhält und auch die übrigen Betriebe noch antworten.

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