Neue Trends berücksichtigen

Gehört zu den erfolgreichen Projekten: die alljährliche Veranstaltung 'Kurs Föhr'. Foto: psz
Gehört zu den erfolgreichen Projekten: die alljährliche Veranstaltung "Kurs Föhr". Foto: psz

Nach fünf Jahren will die Föhr Tourismus GmbH ihr Konzept auf den Prüfstand stellen

shz.de von
08. August 2013, 03:59 Uhr

föhr | Auf veränderte Trends zu reagieren und sich neuen Herausforderungen zu stellen, gehört zu den Hausaufgaben eines jeden Unternehmens. Dies gilt insbesondere auch für das Geschäft mit den Urlaubsgästen, weshalb die Föhr Tourismus GmbH (FTG) ihr vor fünf Jahren entwickeltes Konzept auf den Prüfstand stellen will.

Die Bedingungen hätten sich durch das Internet und soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter komplett verändert, so der FTG-Chef Armin Korok, "gegenüber 30 Prozent vor fünf Jahren buchen heute 80 Prozent der Gäste online". Zudem seien über die Jahre neue Marketingformen hinzugekommen, von denen man profitieren möchte. "Heute dreht sich vieles um nachhaltigen Tourismus und den Naturschutz, zudem ist das Wattenmeer Weltnaturerbe", dies solle stärker in den Fokus rücken und das bestehende Konzept gegebenenfalls überarbeitet werden.

Ein Vorhaben, bei dem professionelle Hilfe unumgänglich ist. Drei Firmen hatten Angebot abgegeben und das Unternehmen "Project M", erhielt, wie bereits 2008, den Zuschlag. Gut aus Sicht aller Beteiligten, denn die erneute Zusammenarbeit verspreche Kontinuität, so Korok, für ein ehrgeiziges Projekt, das im März 2014 abgeschlossen sein soll. Cornelius Obier, "Project-M"-Geschäftsführer, war voll des Lobes für die FTG. Nicht nur deren Internetauftritt sei exzellent, vielmehr sei zeitnah nach der Gründung im Jahr 2007 ein Tourismuskonzept vorgelegt und damit die eigene Stellung gestärkt worden.

Auch dieses Mal sollen die Insulaner in Workshops und einer Arbeitsgruppe beteiligt werden - sogar in noch größerem Maße. Denn in die Erarbeitung des Konzeptes sollen mit Vertretern der Banken, Taxi-Unternehmern oder Handwerkern noch weitere Berufszweige eingebunden werden, die vom Tourismus profitieren. Es gelte, sind sich Korok und Obier einig, den Schwung von damals mit den Erfahrungen von heute wieder aufzunehmen und das Konzept unabhängig von den Tourismusstrukturen weiterzuführen.

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