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Insel-Bote

24. Oktober 2017 | 14:05 Uhr

Föhrer Tafel : Neue Mitstreiter gesucht

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Die Arbeit ist kaum noch zu schaffen. Im Juni wird das fünfjährige Bestehen gefeiert.

Es war eine familiäre Atmosphäre unter dem Dach der Föhr-Amrumer Bank, als die Föhrer Tafel zu ihrer Jahresversammlung eingeladen hatte. Etwa 30 Aktive und Fördermitglieder hatten sich zusammengefunden, um über den aktuellen Stand der Dinge informiert zu werden. Und was der Vorstand seinen Mitgliedern berichtete, konnte sich durchaus sehen lassen: Der Verein profitierte von einem hohen Spendenaufkommen auf der Insel. Neben der kontinuierlichen Unterstützung durch Privat- und Geschäftsleute landete auch in den aufgestellten Spendenboxen einiges an Zuwendungen, sodass der Verein beruhigt in die Zukunft blicken kann.

Ohne die aktiven Helfer wären diese Spenden aber ziemlich nutzlos, das stellte die Vorsitzende Annemarie Linneweber bei der Versammlung immer wieder in den Vordergrund. „Es ist schon eine anstrengende Arbeit, die gemacht wird, deshalb geht mein besonderer Dank an alle, die uns helfen und unterstützen“, sagte sie. Allerdings wird die Zahl der Helfer nicht größer: Mit 144 Leuten sei die Arbeit zwar gerade noch zu schaffen, aber angesichts von durchschnittlich 93 Bedürftigen, die versorgt werden wollen und müssen, sei die Belastung schon ziemlich hoch. Deshalb gab Linneweber einen eindringlichen Appell an die Anwesenden weiter: „Wenn ihr Bekannte habt, dann überzeugt sie doch bitte von einer Mitarbeit“. Mit Fahrern, die die Lebensmittel von den Spendern abholen, sei man zwar gut bestückt, aber vor allem bei der Ausgabe sei es manchmal schwierig, genügend Leute zu haben. Weiter hob die Vorsitzende die Lebensmittelspender hervor. Und ihr Stellvertreter Gert Binder sprach von einer freundlichen und familiären Atmosphäre, die beim Abholen der Lebensmittel in den Föhrer Geschäften herrsche.

Bei den Wahlen gab es keine großen Überraschungen. Sowohl Annemarie Linneweber als auch ihre Vorstandskollegen Gert Binder (zweiter Vorsitzender), Jakob Rübeck (Kassenwart), Christian Just (Schriftführer) Irmgard Specht, Matthias Zietz und Marko Reese (Beisitzer) wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. So kann die Föhrer Tafel beruhigt in die Zukunft blicken.

Dort wartet vor allem ein Jubiläum: Im Juni feiert die Tafel den fünften Geburtstag des ersten Eröffnungstages, der gefeiert werden soll. Ansonsten wurde noch einmal hervorgehoben, dass die Tafel wirklich nur für Lebensmittelspenden zuständig ist und keine Sachspenden annehmen könne. „Das wäre personell und räumlich einfach nicht leistbar“, erklärte Matthias Zietz, von dem seinerzeit zusammen mit Marko Reese die Initiative zur Gründung der Föhrer Tafel ausgegangen war. Ansonsten zeigten sich alle Mitglieder zufrieden mit der Bilanz des Jahres 2015, sodass man die Versammlung bereits nach etwa einer Stunde beenden konnte – mit dem guten Gefühl, für ein gemeinsames Ziel zu kämpfen, das Matthias Zietz folgendermaßen beschrieb: Bedürftigen auf der Insel zu helfen.

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