„Norderaue“ : Neue Fähre der Föhr-Amrum-Linie durchquert Nord-Ostsee-Kanal

Die „Norderaue“ ersetzt die alte Fähre „Rungholt“.

Die „Norderaue“ ersetzt die alte Fähre „Rungholt“.

Die neue Doppelendfähre wird am Sonntagabend in Dagebüll eintreffen und soll ab dem 5. Mai den Fährbetrieb aufnehmen.

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29. April 2018, 10:14 Uhr

Rendsburg/Dagebüll | Die neue Doppelendfähre für die Föhr-Amrum-Linie „Norderaue“ durchquert seit Samstagnachmittag den Nord-Ostsee-Kanal und wird am Sonntagabend in Dagebüll erwartet. Der Neubau ist auf der Fahrt von der Neptun Werft in Rostock zum neuen Einsatzort. In der Nacht machte die „Norderaue“ einen Zwischenstopp in Rendsburg, da die Besatzung eine notwendige Pause einlegen musste.

Die knapp 76 Meter lange und knapp 17 Meter breite Fähre gilt als modifizierter Nachbau der 2011 von Neptun abgelieferten MS „Schleswig-Hostein“ und soll die die 1992 gebaute MS „Rungholt“ ersetzen.

Der Startschuss des offiziellen Baus erfolgte am 16. Dezember 2016 mit der Kiellegung auf der Neptun Werft. Das Schiff hat eine Kapazität von 1200 Passagieren und besitzt nach Angaben der Reederei vier Spuren, die für Lkw ausgelegt sind.

„Norderaue“ bezeichnet den Wattstrom im Wattenmeer der Nordsee. Die Taufe ist für den 8. Juni geplant. Voraussichtlich wird die „Norderaue“ um 22 Uhr den Hafen in Dagebüll erreichen.

Am 2. Mai beginnen voraussichtlich die Probefahrten. Mit den Ablauf des 4. Mai endet dann  endgültig der Einsatz der „Rungholt“. Ab dem 5. Mai ist mit dem offiziellen Beginn des Fährbetriebes der neuen Fähre ab Amrum zu rechnen. Die „Rungholt“ wird als Ersatzfähre am Hafen in Wyk auf Föhr einsatzbereit bleiben.

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