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Galrie Hedehusum : Neue Bilder von Nele Andresen

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Die Ex-Föhrerin stellt in ihrer alten Heimat aus. Außerdem sind Arbeiten von drei weiteren Künstlern zu sehen.

Die „Föhrer Inselgeister“ sind kleine, poetische Figuren. Die „Hedehusumer Meerkatze“, der „Wyker Hafenbock“ und der „Nieblumer Kliffkieker“ sind erfundene Wesen, die den Betrachter erheitern. Der Eisenbildhauer Ulrich Schmied, schon lange kein Unbekannter mehr auf der Insel Föhr, hat diese kleinen Skulpturen hergestellt. Schmied zeigt erneut seine Arbeiten in der „Galerie Hedehusum“, wo am Wochenende eine neue Ausstellung eröffnet wurde. Neben den Skulpturen Schmieds werden dort noch bis zum 30. Juni Bilder von Peter Witt, Stefan Dobritz und Nele Andresen gezeigt.

Ulrich Schmied, der in der Schweiz lebt, hat viele kleine Windspiele mitgebracht und ein sehr großes, das er „Kap Arcona“ genannt hat und das sich im Garten der Galerie sehr attraktiv vor der Nordseeküste ausmacht. Der Künstler liebt den Vorgang des Formens mittels Feuer, Hammer und Amboss. Nomen est Omen ist Schmied, wie er selbst sagt, dem Schmieden verfallen.

Die beiden schleswig-holsteinischen Maler Peter Witt und Stefan Dobritz haben eine gemeinsame Galerie im Torhaus von Gut Hasselburg bei Neustadt. Witt versteht sich als Impressionist, er setzt den Schwerpunkt seines Schaffens mehr auf die Herausarbeitung von Licht- und Schatteneffekten, als auf die fotorealistische Wiedergabe sämtlicher Details. Die Elbe, die Schifffahrt, der Hamburger Hafen und die Insel Sylt sind seine Lieblingsmotive.

Stefan Dobritz malt großformatige Landschaftsbilder und Stadtansichten, auf Reisen durch Europa entstanden reizvolle Alpen-, Toskana- und Venedigbilder. Dobritz versucht, die jedem Objekt innewohnende Schönheit des besonderen Augenblicks heraus zu arbeiten.

Zum großen Bedauern der Galeriebesitzer Inka und Wolfgang Kluge konnte Nele Andresen, ebenso wie Dobritz und Witt, bei der Vernissage nicht dabei sein. Andresen, die seit fünf Jahren in Berlin lebt und lange auf Föhr wohnte und arbeitete, war krank geworden. Doch ihre Bilder konnten bewundert werden. Nele Andresen ist ihrem Stil treu geblieben. Auffallend ist ihr großformatiges Triptychon, auf dem viele Köpfe von Zuschauern in einem Kino zu sehen sind. Doch auch ihre kleinen Bilder amüsierten wie immer die Gäste. Frauenbilder, mal ernst, mal heiter, immer mit einem Blick für das Wesentliche gemalt – Nele Andresen ist eine Meisterin ihres Faches. „Sie berührt die Seele“, sagte eine Galeriebesucherin. Man kann sich immer wieder neu an ihren Bildern erfreuen.


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