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DLRG Föhr : Neue Ausrüstung für die Lebensretter

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Eine Übungspuppe verbessert die Vorbereitung auf den Ernstfall. Neues Quad kommt bei Bergungen von Verletzten im Watt zum Einsatz.

shz.de von
erstellt am 14.Okt.2015 | 15:00 Uhr

„Schnell, leicht und wendig“, so beschreibt Brar Nissen, Vorsitzender des Föhrer Ortsvereins der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG), die Eigenschaften seines neuesten Arbeitsgerätes. Das Quad, das seit Kurzem im Dienst des ehrenamtlichen Vereins ist, habe sich bereits in einigen Einsätzen bewährt und man bereue die Anschaffung nicht, so Nissen.

Die Idee kam einem Kurgast während einer Übung der Feuerwehr Nieblum mit einem Luftkissenboot. Ein solches entsprach nicht dem Anforderungsprofil der DLRG und so kam man auf ein Quad zu sprechen. Der Kurgast war bereit, ein Fahrzeug zu spenden, und ein paar Wochen später waren die Lebensretter im Besitz eines solchen Gefährtes. Bevor es jedoch in Dienst gestellt werden konnte, musste es mit einer weißen Lackierung, einer Signalanlage und Aufklebern auf den Einsatz vorbereitet werden.

Und nun unterstützt das Quad DLRG und Rettungsdienst bei der Bergung von Verletzten aus dem Watt. Hierfür fehlt allerdings noch ein geeigneter Anhänger, für den jedoch (noch) ein bisschen Geld fehlt.

Das Quad ist aber nicht das einzige neue Gerät in Reihen der DLRG. So wurde die Mannschaft um eine umfangreiche Übungspuppe erweitert. Mit dieser kann nicht nur die Reanimation, sondern auch die richtige Versorgung von Verletzten geübt werden.
Gespendet wurde sie vom Lions-Club Föhr. Zunächst für die Feuerwehr angedacht, landete die Spezialpuppe im Wert von mehreren tausend Euro schließlich bei Brar Nissen und seinen Föhrer Lebensretter-Kollegen. Klar, dass der Vorsitzende sich über den „Zuwachs“ hoch erfreut zeigt: „Die Puppe hilft enorm, uns auf den Ernstfall vorzubereiten. Wir können verschiedene Szenarien durchspielen und die Puppe via Computer zu einem ‚echten‘ Patienten machen. Dies war vorher nicht möglich.“ In Zukunft sei die DLRG noch besser auf den Ernstfall vorbereitet.

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