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Insel-Bote

19. November 2017 | 07:56 Uhr

Amrum : NDR steht vor verschlossenen Türen

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Ein Fernsehteam sucht im leeren Nachsaison-Nebel nach Dorfgeschichten und wird erst im dritten Anlauf fündig. Gesendet wird der Beitrag heute Abend.

Das Team der NDR-Dorfgeschichten kam am Sonnabend nach Nebel. Per Zufallsgenerator war die Gemeinde am Freitag im Schleswig-Holstein-Magazin ausgewählt worden. Der Weg führte NDR-Reporterin Kariin Henningsen und ihr Team direkt zum Leuchtturm, der jedoch geschlossen hatte – genauso wie das nächste auf dem Weg liegende Wahrzeichen, die Amrumer Windmühle. Seit Anfang November ist dort nach der langen Saison erstmal Winterpause. Die St.-Clemens-Kirche im historischen Ortskern von Nebel war das nächste Ziel, und hier hatten die Fernsehleute endlich Glück. Sie trafen eine Insulanerin mit ihrer Tochter und Enkelin an, die ihnen auf dem Friedhof der Kirche viel Wissenswertes über die sprechenden Grabsteine berichten konnten. Im Dorfkern begegneten sie später einer Besuchergruppe von der Nachbarinsel Föhr, deren Reiseleiterin dem NDR-Team ebenfalls eine Menge erzählen konnte. „Wir haben so sehr viel über die Kirche , die Insel und deren Bewohner erfahren und uns einfach an die Gruppe angeschlossen, die sich dann auf den Weg zum Öömrang Hüs machte“ berichtete Karin Henningsen.

Im Öömrang Hüs, dem alten Kapitänshaus des Öömrang Ferian, bekamen die Besucher eine Führung durch das Ehepaar Helga und Jan Rümpler. Dieser sang dem NDR-Team auch das alte Amrumer Lied „Dü min tüs min öömrang lun“ vor. Nach sovielen Informationen ging es dann erst einmal in das Café „dörnsk & köögem“, und bei einer heißen Schokolade mit Sahne konnten sich Reporterin, Kameramann und Tontechniker aufwärmen.

Kurz bevor es wieder auf die Fähre Richtung Festland ging, haben die drei dann noch ein paar Kinder auf dem Weg zum St.-Martins-Umzug filmen können und sind spontan mit zur Auftakt-Andacht in die Kirche gegangen. Noch bevor Pastorin Thurid Pörksen die Gemeinde begrüßte, spielte der Posaunenchor für das Fernsehteam und die Kinder mit Eltern stimmten „Ich geh mit meiner Laterne“ an. Und schon rauschten die NDR-Leute wieder ab, denn sie mussten noch die letzte Fähre bekommen. Heute, Montag, den 13. November, um 19.30 Uhr werden die Nebeler Dorfgeschichten im NDR-„Schleswig-Holstein-Magazin“ gezeigt.

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