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Insel-Bote

16. Dezember 2017 | 18:28 Uhr

Amrum : Nachwuchs für die Feuerwehr

vom

14 Amrumer absolvieren Truppmann-Ausbildung.

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 08:30 Uhr

Amrum | Mit der praktischen und theoretischen Prüfung endete für 14 Feuerwehrmänner auf Amrum die sechswöchige Ausbildung zum Truppmann. Mit der ersten Stufe der vielschichtigen Ausbildung bei den Feuerwehren wurde den Freiwilligen das nötige Rüstzeug für den Einsatz auf den Weg gegeben. Gleichzeitig sichern die frisch ausgebildeten Blaujacken den Feuerwehren auf der Insel den überaus wichtigen Nachwuchs.

"Alle 14 Kameraden haben bestanden und das Ergebnis bestätigt die gute Ausbildung durch Amrums Ausbildungsleiter Jens Lucke", freute sich der stellvertretende Amtswehrführer Klaus-Peter Ottens bei der Verkündung der Prüfungsergebnisse. Dem zweiten stellvertretenden Amtswehrführer Hauke Brett dankte Ottens dafür, dass dieser von der Nachbarinsel Föhr angereist war, um der Abnahme beizuwohnen.

Kreisausbilder Jens Lucke bedankte sich bei den Prüflingen für die hohe Motivation bei dem 70 Stunden umfassenden Lehrgang. "Solch ein komprimierter Ablauf verlangt eine hohe Logistik in der Familie und im Berufsleben", betonte Lucke,. Es sei keine Selbstverständlichkeit, dass die Teilnehmer, wie bei diesem Lehrgang, so regelmäßig erschienen.

Während des Lehrgangs galt es, neben der Handhabung der umfangreichen Ausrüstung der Feuerwehr auch die wichtige Theorie zu erlernen. Hier stehen Eigenschutz, Einsatztaktik sowie Physik und Chemie auf dem Stundenplan. Aber auch ein Erste-Hilfe-Lehrgang wurde absolviert. In der theoretischen Prüfung mussten 15 Fragen beantwortet werden.

Zum Lehrgangsabschluss erhielten die frisch gebackenen Truppmänner einen sogenannten Laufzettel ausgehändigt, auf dem sie in den nächsten zwei Jahren verschiedene Übungen, Einsätze und Tätigkeiten mit insgesamt mindestens 80 Stunden dokumentieren lassen müssen. Damit wird die Zulassung zum zweiten Teil des Truppmann-Lehrgangs erlangt und die Weiterbildung zum Truppführer schließt sich an.

"Heute wird eine Menge mehr an Ausbildung abverlangt, was immer wieder einige Interessierte aufgrund des großen Zeitaufwands abschreckt", zeugte die dritte stellvertretende Amtswehrführerin Petra Müller den Teilnehmern Respekt für ihr Engagement. Nach der derzeitigen Planung schließt sich in diesem Sommer noch ein Funklehrgang an, um die Voraussetzung für die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger für die frisch ausgebildeten Kameraden zu ermöglichen.

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