zur Navigation springen

24 Neuzugänge : Nachwuchs bei den Föhrer Landfrauen

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Der Verein ist auch für jüngere Mitglieder attraktiv. Auch 2015 sind wieder viele abwechslungsreiche Aktivitäten geplant.

„Es kommt jetzt Nachwuchs“, berichtete Silke Ketels erfreut, die sich mit Keike Braren und Maike Christiansen den Vorsitz des Föhrer Landfrauenvereins teilt, bei der Jahresversammlung. Mit 24 Neuzugängen braucht sich der Verein keine Sorgen um sein Fortbestehen zu machen, auch das Interesse der langjährigen Mitglieder scheint ungebrochen, denn die Generalversammlung im „Midlumer Krog“ war außerordentlich gut besucht. Ketels konnte mit Annelene Volkerts, Brigitte Rörden und Heinke Rosteck sogar gleich drei ehemalige Vorsitzende begrüßen.

Von stets reger Teilnahme berichtete auch Schriftführerin Enken Offermanns, die das vergangene Geschäftsjahr mit vielen Aktivitäten ausführlich Revue passieren ließ. Neben regelmäßig wiederkehrenden Veranstaltungen wie Kartenspielen, Sport oder Kegeln, setzten Ausflüge und Vorträge immer wieder besondere Akzente. Seit langer Zeit sei 2014 auch wieder eine Mutter-Kind- beziehungsweise Oma-Enkel-Fahrt angeboten worden, die in den Freizeitpark Tolk führte und ausgebucht war. „War wieder mal viel los bei uns“, fasste Ketels das vergangene Jahr präzise zusammen und versprach mit einem Ausblick auf das kommende, dass der Verein schon wieder viele Unternehmungen geplant habe.

Während „frau“ im Jubiläumsjahr 2013 (der Verein feierte seinen 50. Geburtstag, wir berichteten) etwas zurückhaltender mit Spenden war, um erst einmal abzuschätzen, welche Kosten der runde Geburtstag nach sich zieht, kamen 2014 wieder viele (gemeinnützige) Institutionen in den Genuss einer Spende. Darunter waren unter anderem das Pflegeheim, die St.-Nicolai-Gemeinde, die Luftrettung, der Kindergarten in Süderende oder die Grundschüler in Midlum.

Dennoch, so erfuhren die Zuhörer von Kassenwartin Nora Olufs, kann der Verein auf eine stabile Finanzlage blicken. Besonders hob Olufs dabei die stolzen Einnahmesummen von rund 1200 Euro beim traditionellen Sommerfest und 700 Euro durch den Kochbuchverkauf hervor.

Die Wahlen, im Allgemeinen ein „dröger“ Tagesordnungspunkt, werden dank Landfrau Brigitte Rörden alljährlich zu einem kleinen Tageshöhepunkt. Mit der ihr eigenen Ausstrahlung bewährt sie sich seit vielen Jahren als Wahlleiterin, untermalt mit herzhaften Lachern der Zuhörer. So wurden Enken Offermanns und Nora Olufs einstimmig in ihren Ämtern bestätigt, turnusmäßig ausscheiden musste Beisitzerin Anke Schau, an deren Stelle Sesle Spittler gewählt wurde, die jetzt das Beisitzer-Team, bestehend aus Birgit Jessen, Silke Jensen und Karin Meyer, komplettiert.

Über das alternativmedizinische Verfahren Kinesiologie (griechisch: Lehre der Bewegung) referierte im Anschluss an den offiziellen Teil der Landfrauen-Versammlung die Heilpraktikerin Astrid Just, die anhand sogenannter kinesiologischer Muskeltests die Prinzipien der Bewegungslehre verdeutlichte.

Die Kinesiologie geht davon aus, so Just, dass sich körperliche wie seelische Störungen als Schwäche bestimmter Muskelgruppen zeigten und Rückmeldungen gäben, in welchem funktionellen Zustand sich der Körper befinde. Auch weit zurückliegende, schwer belastende traumatische Ereignisse, die im Unterbewusstsein der Patienten lägen, könnten aufgedeckt und therapiert werden.

Mit praktischen Übungen verdeutlichte Just auch die Prinzipien der Life-Kinetik und des „Brain-Gym“ (Hirngymnastik): Kleine, aber nicht zu unterschätzende Koordinationsübungen förderten das Gehirn und steigerten dessen Leistungsfähigkeit, so die Referentin, die ihre Zuhörerinnen dann auch mit den Worten „Ich wünsche Veränderung statt alten Trott“ verabschiedete, um noch einmal deutlich zu machen, dass das Gehirn, ähnlich der Muskulatur, von einem regelmäßigen Training profitiere.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen