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reizen und stechen : Nach dem Festival ist vor dem Festival

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Eine Woche lang grüßte in der Musikmuschel vor dem Wyker Kurgartensaal ein Banner die Teilnehmer am 16. Bridgefestival des Deutschen Bridge-Verbandes. Rund 300 Bridgefreunde aus allen Himmelsrichtungen gehörten in Wyk rasch zum alltäglichen Bild.

Eine Woche lang grüßte in der Musikmuschel vor dem Wyker Kurgartensaal ein Banner die Teilnehmer am 16. Bridgefestival des Deutschen Bridge-Verbandes. Und die rund 300 Bridgefreunde aus allen Himmelsrichtungen gehörten in Wyk rasch zum alltäglichen Bild. Vor allem durch angeregte Diskussionen über ihr Lieblingsspiel machten sie auf sich aufmerksam.

Nun liegt eine anstrengende Woche hinter den Bridgern, die am Eröffnungstag nicht nur von der Festival-Organisatorin Betty Kuipers, sondern auch vom Tourismus-Chef Armin Korok sowie dem Vorsitzenden des Föhrer Bridge-Clubs, Torsten Tews, begrüßt worden waren. Korok wies in seiner Ansprache auf das „reizende“ Klima der Insel Föhr hin, freute sich über das gute Wetter und stellte bedauernd fest, dass die Spieler ihre mitreisenden Partner wohl nur stundenweise zu sehen bekommen. Aber, so Korok, „freuen sie sich, eine Stunde geht rasch vorbei“.

Auf großes Bedauern, nicht nur bei Betty Kuipers, stieß die Tatsache, dass Korok die Insel verlassen wird. „Er hat uns in den neun Jahren des Festivals auf Föhr immer nachhaltig unterstützt.“

Waren die letzten Tage anstrengend für die Spieler, so waren sie mit Sicherheit noch anstrengender für die Organisatorin Kuipers und das Turnierleiter-Team Gunthart Thamm, Rudi Schneider und Torsten Waaga. Sie mussten sich nicht nur mit den Anmeldungen und Ermittlungen der Ergebnisse befassen, sondern sich vor allem auch um die notwendige Betreuung der Bridger kümmern, die im Veranstaltungszentrum über drei Etagen verteilt ihre Turniere austrugen.

Wer nicht nur spielen, sondern sich auch fortbilden wollte, hatte dazu an jedem Morgen Gelegenheit, von Bridge-Dozent Wolfgang Rath in weitere Geheimnisse des Reizens und die Kombinierung der Chancen im Alleinspiel eingeführt zu werden. Allerdings veranlasste das Föhrer Traumwetter so manchen Festival-Teilnehmer, den Unterricht zu Gunsten eine Tour über die Insel sausen zu lassen.

Für Betty Kuipers ist nach dem Festival vor dem Festival. Sie hat nämlich bereits die Termine für das kommende Jahr festgezurrt. Da im nächsten Jahr das Festival zum zehnten Mal in Wyk ausgetragen wird, soll es am 6. Juni 2015 mit einem Jubiläums-Turnier eröffnet werden. Vom 7. bis 14. Juni 2015 wird das Bridge-Festival dann wieder in bewährter Weise stattfinden.

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erstellt am 25.Mai.2014 | 09:00 Uhr

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