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Beste Stimmung : Muslime und Christen feiern Zuckerfest

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Die Flüchtlingshilfe Föhr-Amrum und der Flüchtlingsbeauftragte des Amtes Föhr-Amrum hatten in das dänische Versammlungshaus eingeladen.

Etwa einen Monat lang dürfen Muslime zur Zeit des Ramadan zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang keine Nahrung zu sich nehmen. Traditionell wird das Ende dieser Fastenzeit ausgiebig mit dem Fastenbrechen beziehungsweise Zuckerfest gefeiert.

Die Flüchtlingshilfe Föhr-Amrum und deren Vorsitzende Sybille Wahala und Hafedh Ben Mansour, Flüchtlingsbeauftragter des Amtes Föhr-Amrum, hatten am Sonnabend in das dänische Versammlungshaus eingeladen, um das Fest, das normalerweise im Familienkreis durchgeführt wird, öffentlich zu begehen. „Das schafft Raum für Begegnungen und ist eine weitere Integrationsmöglichkeit“, sagte Hafedh Ben Mansour.

Die meisten Gäste, darunter viele Flüchtlingsfamilien, aber auch Einheimische und eine „Delegation“ von Amrum, brachten selbstgemachte – meist orientalische – Speisen mit. So war die Tafel majestätisch gedeckt mit marokkanischen Mandelkeksen, Couscous-Salaten, gefüllten Fladen und Weinblättern und einer zahllosen Menge klebrig-leckerer Süßspeisen. „Die Zutaten der arabischen Küche findet man heute schon in jedem deutschen Supermarkt, lediglich die originalen Gewürze sind etwas schwer zu bekommen. Falls mal etwas fehlt, helfen sich Familien untereinander,“ erklärte Ben Mansour.

Bei orientalischer Musik wurde geschlemmt, später getanzt und ausgelassen gefeiert. Das war natürlich ein Riesenspaß für die etwa 40 anwesenden Kinder. Wem das zu viel wurde, der setzte sich in den Garten. Hier stand auch der Grill mit den Lammspießen, denn zum Zuckerfest kann das Essen nicht üppig genug sein.

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erstellt am 03.Jul.2017 | 15:30 Uhr

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