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Domstadt-Ensemble auf Föhr : Musikalisches Bonbon in Boldixum

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Die Junge Philharmonie Köln gastiert am kommenden Sonnabend auf der Insel und lädt zu einem Kammerkonzert unter der Leitung des Dirigenten Volker Hartung in die St.-Nicolai-Kirche.

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erstellt am 01.Okt.2014 | 10:00 Uhr

Die Junge Philharmonie Köln gastiert am Sonnabend, 4. Oktober, auf Föhr und lädt um 20 Uhr zu einem Kammerkonzert unter der Leitung des Dirigenten Volker Hartung in die Boldixumer St.-Nicolai-Kirche.

Zu dem Solistenensemble gehören die größten deutschen Talente, die sich in der ersten Liga der Kammermusik bewegen. Die Musiker sind allesamt Meisterschüler großer Pädagogen der Hochschule für Musik Köln und Preisträger der wichtigsten internationalen Wettbewerbe. Ob klassische, nur für das Ensemble geschriebene Arrangements, oder die großen Werke aller Stil-Epochen, das Orchester deckt ein breites musikalisches Spektrum ab. Mit den „Vier Jahrenszeiten“, „Il Carnevale de Venezia“ oder „Peer Gynt“ kommen in Boldixum unter dem Titel „Lichter des Nordens – Sterne des Südens“ Werke von Vivaldi, Paganini, Edvard Grieg, Liszt und Tschaikowski zur Aufführung.

Gegründet wurde die Jungen Philharmonie Köln im Jahr 1972 von dem früheren Solo-Kontrabassisten des Tonhalle-Orchesters Zürich, Erich Kluge. Der war es leid, als festangestellter Musiker zu arbeiten. Stattdessen trommelte er junge Talente zusammen und gründete mit ihnen zusammen ein Ensemble. „Das Orchester, das zunächst gewissermaßen als Hausensemble an der Pädagogischen Hochschule Köln wirkte, war das Alternativorchester in Deutschland schlechthin“, so der heutige Chefdirigent Hartung, der 14 Jahre später Nachfolger des früh verstorbenen Gründers werden sollte.

Jenseits ausgetretener akademischer Pfade will die Junge Philharmonie Köln ihren ganz persönlichen Weg zur Musik gehen, sucht im ständigen Austausch mit dem Publikum den Ausgleich zwischen Innovation und Tradition. Dieser Idee Erich Kluges ist Volker Hartung bis heute treu geblieben. So leisten die Mitglieder auf ihren Reisen rund um den Globus nicht selten Pionierarbeit. In Australien etwa stehen neben Auftritten im berühmten Opernhaus von Sydney ausgedehnte Konzertreisen durch Dörfer und Kleinstädte auf dem Programm. Bemerkenswert auch, dass das Orchester bis heute ohne Subventionen auskommt.

Das Hauptanliegen der Mitglieder ist, die sinnlichen und emotionalen Triebkräfte der Musik hörbar zu machen – egal ob sie Werke der Romantik spielen oder sich in die sogenannten U-Gefilde vorwagen. Eine gelungene Gratwanderung, mit der die Instrumentalisten ihre Liebe zur Musik hörbar machen und seit mehr als 40 Jahren das Publikum begeistern.

Karten sind im Vorverkauf bei allen Tourist-Informationen auf Föhr oder unter www.foehr.de sowie bei „BuBu“ am Wyker Sandwall oder an der Abendkasse erhältlich.

 

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