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shmf : Musikalische Reise mit der Postkutsche

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Klassische Musik für Kinder: Das Familienkonzert im Wyker Kurgartensaal begeisterte das Publikum.

Ist es möglich, klassische Musik ganzen Familien, insbesondere auch den Kindern, nahe zu bringen? Das Musiktheater-Stück „Felix und Fanny auf Reisen“, das im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festival im Wyker Kurgartensaal aufgeführt wurde, schaffte das in einer guten Stunde. Im vollbesetzten Saal begeisterte dieses Stück von Jörg Schade und Franz-Georg Stähling jung und alt.

Felix Mendelssohn, gespielt von Jörg Schade, und seine Schwester Fanny, dargestellt von Jeanette Wernecke, führen die Zuhörer in das 19. Jahrhundert, in die Postkutschen-Zeit. In einer Postkutsche beginnt denn auch die Reise der beiden. Unterstützt vom Chapelle-Quartett, das mit Mendelssohn-Musik die Reise begleitet, fahren Fanny und Felix von Leipzig aus zuerst in die Schweiz. Die beiden Darsteller beziehen ihr kleines Publikum mit in das Geschehen ein und lassen die Kinder raten, in welchem Land sie sich gerade befinden.

Von der Schweiz aus geht es nach Italien, in „das Land wo die Zitronen blühen“. In Venedig steigen Fanny und Felix in eine Gondel, es erklingt ein venezianisches Gondellied. In Paris geht es durch den Triumphbogen, von dort reisen die Geschwister weiter nach England – begleitet von dem Heine-Gedicht „Leise zieht durch mein Gemüt“. Endstation ihrer Reise ist das schottische Hochmoor. Zurück in Leipzig stellen die Geschwister fest, dass sie beide den gleichen Traum hatten: Die ganze Reise existierte nur in ihrem Traum – der ihnen jedoch sehr real vorkam.

Die sehr gelungene Darbietung wurde vom Publikum mit tosendem Beifall belohnt.

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