Museum bekommt Zuwachs: Neuer Ofen wie in alten Zeiten

Kennt sich mit dem Baustoff Lehm aus: Die Sozialpädagogin Katharina Mühlich.  Foto: erk
Kennt sich mit dem Baustoff Lehm aus: Die Sozialpädagogin Katharina Mühlich. Foto: erk

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23. Juli 2013, 08:56 Uhr

Wyk | Auf dem Gelände des Friesenmuseums in Wyk wird gebaut, allerdings in merkwürdiger Reihenfolge: Zuerst kam das Fundament, dann wurde das Dach aufgerichtet und zuletzt der Baukörper selbst. Außerdem sah man in den vergangenen Tagen immer nur eine Bauarbeiterin auf der Baustelle - die war allerdings stets umringt von zahlreichen Schaulustigen.

Die Rede ist vom dem neuen Lehmofen im Museumsgarten, der zurzeit von Katharina Mühlich gebaut wird. Dabei kommt Mühlich überhaupt nicht vom Bau, vielmehr ist sie im wahren Leben Sozialpädagogin, hat aber schon einige Erfahrungen mit dem alten Baustoff Lehm gesammelt. Katahrina Mühlich mauert im Wesentlichen ehrenamtlich die Heizkammer des Ofens aus Schamottesteinen und Lehm, bevor diese dann einen "Lehmpanzer" bekommt.

Wenn alles reibungslos klappt, könnte der Lehmofen schon zum Sommerfest des Friesenmuseums fertig sein, das am Sonntag, 25. August, gefeiert werden soll.

Wesentlich dazu beigetragen haben dann auch Karl-Heinz Pergande und sein Team, die das mächtige Fundament und den soliden Unterstand für den neuen Museums-Ofen angefertigt haben.

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