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wyker turnerbund : Motivation in der Gruppe

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Zu den jüngeren Sparten des Wyker Turnerbundes (WTB) zählt die „Gymnastik bei Erkrankung des Stütz- und Bewegungsapparates“. Eine Untersparte, die in die Rehabilitation eingegliedert ist und die der WTB in Kooperation mit einem Fitness-Studio am Sandwall anbietet.

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erstellt am 28.Dez.2013 | 00:31 Uhr

Zu den jüngeren Sparten des Wyker Turnerbundes (WTB) zählt die „Gymnastik bei Erkrankung des Stütz- und Bewegungsapparates“. Eine Untersparte, die in die Rehabilitation eingegliedert ist und die der WTB in Kooperation mit einem Fitness-Studio am Sandwall anbietet.

Dessen Inhaber Günther Brauer leitete als Nachfolger von Siegfried Dutschke einst die vereinseigene Herzsportgruppe. In dieser Zeit entstand bei dem Trainer mit B-Lizenz und der Fortbildung Rückenschultrainer die Idee, den Reha-Sport anzubieten. „Ich dachte, dass es so etwas auch für den Stütz- und Bewegungsapparat geben müsste“, absolvierte der Übungsleiter kurzerhand die notwendige Ausbildung mit dem Schwerpunkt Orthopädie und stellte den Inselärzten sein Konzept vor. Diese zeigten sich ebenso angetan wie die Verantwortlichen des WTB, im Jahr 2008 wurde ein Antrag beim Behindertensport-Verband Schleswig-Holstein gestellt und der Verein war im Spiel. Beratender Arzt war und ist Dr. Lutz Stoklasa.

Ziel der Rehabilitations-Sparte ist es, die Kraft und Ausdauer der Teilnehmer zu stärken sowie deren Koordination und Beweglichkeit zu verbessern. Da das Training individuell und deshalb sehr behutsam gestaltet werden kann, eignet es sich auch für jene Teilnehmer, die aufgrund physischer Beeinträchtigungen keinen oder nur sehr wenig Sport treiben können.

Angeboten wird ein gesundheitsorientiertes Bewegungstraining, das zudem geeignet ist, etwaigen Verschlechterungen bestehender Krankheitsbilder vorbeugen. Einen hohen Stellenwert hat nicht zuletzt der gemeinsame Spaß, der duch die Motivation in der Gruppe gefördert wird.

Von denen es in der Anfangszeit eine gab, der 15 Personen angehörten. Doch die Sparte entwickelte sich zum Selbstläufer und heute werden neun Kurse pro Woche angeboten, mit jeweils bis zu zehn Teilnehmern.

16 Jahre sei der Jüngste alt, so Brauer, mehr als 70 Jahre mehr hätte das älteste Mitglied vorzuweisen. Im Durchschnitt aber sind die Reha-Sportler rund 50 Jahre alt und es überwiegen, so Günther Brauer, die Frauen, die sich hier regelmäßig fit halten.

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