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Auf amrum : „Moby Dick“ in der Heimat der Walfang-Kapitäne

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Tolles Spektakel an der Steenodder Mole: Konzert und stimmungsvolle Theateraufführung an Bord einer Dschunke begeistern das Publikum.

Es war als maritimes Spektakel unter freiem Himmel geplant. Aber bis die Veranstaltung „Amrumer Shantychor trifft Moby Dick“ in Steenodde tatsächlich wie geplant über die Bühne gehen konnte, hatte es die Organisatoren einige Nerven gekostet. Denn noch am Mittag war immer wieder sintflutartiger Regen herniedergegangen. Aber das Wetter war auf der Seite der Organisatoren, am Abend war es zwar etwas frisch, aber immerhin trocken und ohne Wind. Und so kamen mehrere hundert Neugierige auf die Steenodder Mole.

Dort hatte die Dschunke „Santiano“ festgemacht und lieferte eine perfekte Kulisse für einen gelungenen Abend, der mit einem einstündigen Konzert des Amrumer Shantychors stimmungsvoll eröffnet wurde. Mit ihrem breitgefächerten Repertoire an traditionellen Arbeitsliedern stimmten die Sängerinnen und Sänger das Publikum auf die folgende Theateraufführung an Bord ein.

Anschließend wurde das Segelschiff zur Bühne einer etwa einstündigen Theaterversion des Klassikers „Moby Dick“ in einer mitreißenden Zwei-Personen-Aufführung. Das Publikum verfolgte das Treiben direkt vor dem Schiff sitzend und stehend vom Molenkopf aus. Für das leibliche Wohl der Besucher war natürlich auch gesorgt.

Die Geschichte erzählt vom jungen Ismael, der von unstillbaren Fernweh geplagt, auf einem Walfänger anheuert. Bald muss er jedoch feststellen, dass dort bei weitem nicht alles mit rechten Dingen zugeht.

Die Aufführungen wurden mit viel Applaus belohnt. Am nächsten Vormittag gab es noch eine Zusatzvorstellung für die Schüler der Öömrang Skuul. Anschließend verließ die Dschunke „Santiano“ Amrum mit gesetzten Segeln und nahm Kurs auf die Hochseeinsel Helgoland.

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