grosse modenschau : Mittelstraße wird zum Catwalk

100 Meter lang war der rote Teppich, über den die Models liefen.
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100 Meter lang war der rote Teppich, über den die Models liefen.

Open-Air-Veranstaltungen zogen am Pfingstwochenende viele Besucher an. Viel Betrieb herrschte am Montag rund um die Windmühlen in Wyk und Nebel.

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10. Juni 2014, 15:15 Uhr

Es war das erste richtige Sommerwochenende. Petrus hat die Insulaner und ihre Gäste in diesem Jahr am Pfingstwochenende reichlich verwöhnt, vor allem am Sonnabend und Montag, wo die Sonne fast den ganzen Tag ungetrübt vom blauen Himmel schien. Ideales Strand- und Badewetter also, doch auch die Veranstaltungen unter freiem Himmel waren bestens besucht.

So die Modenschau, für die die Organisatoren die ganze Mittelstraße in einen Catwalk verwandelt hatten. Stolze 100 Meter lang war der rote Teppich, der in der Straße ausgerollt worden war und auf dem die neueste Mode präsentiert wurde. Elf zweibeinige und drei vierbeinige Models präsentierten eine Auswahl aus dem Angebot der umliegenden Geschäfte. Nicht nur die Modeläden, auch die anderen Geschäfte in der Mittelstraße beteiligten sich mit diversen Ständen an dem Aktionstag, der so zu einem rundum gelungenen Straßenfest wurde.

Während der Modenschau war das Gedränge in der Mittelstraße so groß, dass man kaum durchkam – ähnlich sah es, auch ohne besondere Veranstaltung, auf dem Fischmarkt und dem Wyker Sandwall aus. Menschenmassen waren in den Mittagsstunden auf der Ostkaje des Hafens und der Föhrer Flaniermeile unterwegs, unzählige Tagestouristen hatten den schwülheißen Tag zu einem Abstecher an – und in – die erfrischende Nordsee genutzt.

Am Pfingstmontag war es der Deutsche Mühlentag, der Scharen anlockte, allein auf Amrum lag die Besucherzahl im vierstelligen Bereich. Bei herrlichem Wetter genossen die Menschen das Unterhaltungsprogramm vor der mit bunten Fähnchen geschmückten Nebeler Windmühle, wo vor allem die Trachtentänzerinnen für Beifallsstürme sorgten. Eine willkommene Abkühlung bot in Nebel genauso wie in Wrixum die Besichtigung der noch angenehm temperierten Mühlen von innen.

Auch in Wrixum war der Mühlentag gut besucht, konnte man doch neben der altehrwürdigen Windmühle auch die alten Traktoren des Oldtimerclubs bewundern. Sie standen vor der Mühle, zusammen mit etlichen Marktständen, an denen unter anderem schönes Kunsthandwerk erworben werden konnte.

Lediglich die alte Bockwindmühle von der Hallig Langeneß, die gestern ausnahmsweise auch von innen besichtigt werden konnte, zog in der brütenden Nachmittagshitze nur wenige Mühlenfans an. Im Museumsgarten gab es allerdings auch kein Rahmenprogramm – dafür aber viele schattige Rastplätze.

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