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Föhr und Amrum : Mehr Nachwuchs auf den Inseln

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Im Vergleich zum Vorjahr steigt die Zahl der Geburten auf Föhr und Amrum an. Nach wie vor sind die Inseln beliebte Hochzeitsziele – trotz eines Rückgangs.

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erstellt am 05.Feb.2014 | 08:00 Uhr

Föhr/Amrum | 58 Geburten wurden im vergangenen Jahr auf Föhr verzeichnet, zehn mehr als im Jahr 2012, und das Standesamt Föhr-Amrum I verzeichnet eine ausgewogene Statistik: Jeweils 29 Mädchen und Jungen erblickten auf der Insel das Licht der Welt. Naturgemäß wurde der größte Zuwachs mit 20 Geburten (Vorjahr 14) in Wyk verzeichnet. Immerhin sechs neue Erdenbürger wurden in Wrixum registriert, jeweils fünf in Borgsum und Oevenum sowie vier in Utersum. Drei Geburten gab es in Nieblum, zwei in Süderende und jeweils eine in Alkersum und Oldsum – das mit sechs Familienzuwächsen im Jahr 2012 noch Spitzenreiter auf Föhr-Land war. Und während in Dunsum, Midlum und Witsum kein Nachwuchs zu verzeichnen war, meldete das Standesamt Föhr-Amrum II für Amrum immerhin eine Geburt in Wittdün. Allerdings: Elf Amrumer Mütter brachten ihr Kind im Wyker Krankenhaus zur Welt.

Den 59 Geburten auf beiden Inseln standen 84 Sterbefälle auf Föhr gegenüber, auf Amrum sechs (fünf Verstorbene in Nebel, einer in Wittdün). 43 Menschen mussten auf Föhr-Land zu Grabe getragen werden. Mit zehn lag hier Nieblum an der Spitze, gefolgt von Oldsum, Utersum und Wrixum (jeweils fünf), Alkersum, Midlum und Süderende (jeweils vier) sowie Borgsum (drei), Oevenum (zwei) und Dunsum (einer). 38 Menschen verstarben in Wyk; dazu kamen drei Personen, die ihren ersten Wohnsitz auf dem Festland hatten. Gleichwohl ist die Statistik, die stets auf dem ersten Wohnsitz des Verstorbenen basiert, beruhigend: 12 569 standesamtlich beurkundeten Sterbefällen stehen auf Föhr seit 1874 stolze 15 307 standesamtlich beurkundete Geburten gegenüber.

Nach wie vor sind Föhr und Amrum beliebte Hochzeitsziele, auch wenn hier insgesamt ein leichter Rückgang zu verzeichnen war. So steuerten 163 Paare auf Amrum den Hafen der Ehe an (2012: 196). Bevorzugtester Ort für die Eheschließung war einmal mehr das Öömrang Hüs (75), gefolgt von dem Nebeler Amtsgebäude (42), dem Leuchttum (25) und der Mühle (20) – wie im Vorjahr gab sich ein Paar auf dem Ausflugsdampfer „Eilun“ das Ja-Wort. 163 Paare, von denen lediglich sechs von Amrum kamen, drei waren aus dem Ausland und 154 aus ganz Deutschland angereist.

Auch auf Föhr wurde 2013 weniger geheiratet, hier schlossen 145 Paare den Bund fürs Leben (Vorjahr 150). Ganze acht Entschlossene – zugrunde liegt der Wohnsitz des Mannes – kamen von der Insel. Darüber hinaus gaben sich ein Paar aus dem Ausland und 116 Heiratswillige aus ganz Deutschland das Ja-Wort. Überwiegend im Trauzimmer des Amtsgebäudes (92), gefolgt vom Haus Olesen auf dem Gelände des Friesenmuseums (19), der „Friesenstube“ in Wrixum (18), der „Kapitänsstube“ in Oevenum (14) und dem Segelschiff „Grambke“, das zwei Paare als Eheleute verließen.

Seit 2001 sind Eheschließungen gleichgeschlechtlicher Paare möglich, die als „eingetragene Lebenspartnerschaften“ geführt werden. Vier Bündnisse fürs Leben wurden 2013 auf Amrum besiegelt und auch hier lag das Öömrang Hüs vorn (zwei), gefolgt von jeweils einem Ja-Wort im Nebeler Amtsgebäude und auf dem Leuchtturm.

Auf Föhr gaben sich zwei weibliche und ein männliches Paar das Ja-Wort. Wenig im Vergleich zu 2012, als immerhin 13 Paare auf der grünen Insel den Bund fürs Leben geschlossen hatten. Allerdings hinkt der Vergleich, wie die Wyker Standesbeamtin Anja Jakobsen betont, denn „Im Jahr 2012 wurden auf Föhr ungewöhnlich viele Lebenspartnerschaften geschlossen“. Mit den Zahlen von 2013 bewege man sich nun wieder im normalen Bereich. Zwei Mal wurden im Wyker Amtsgebäude und ein Mal in Oevenum die Ringe getauscht. Sowohl auf Föhr als auch auf Amrum kamen alle Paare vom Festland.

 

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