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In NIeblum : „Mehr Licht für mein Leben“

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Marion Sabine Ewald kommt regelmäßig zum Malen nach Föhr. Jetzt zeigt sie ihre Bilder im Dörpshus.

Seit mehr als 30 Jahren kommt die 1953 in Bochum geborene Künstlerin Marion Sabine Ewald mittlerweile nach Föhr. Einmal jährlich zum Urlaub machen und mindestens ein weiteres Mal zum „Arbeitsaufenthalt“, um sich von der Insel-Atmosphäre für ihre Werke inspirieren zu lassen. „In meiner Heimat, dem Ruhrgebiet, fehlt es einfach an der Weite, am Blick ins Endlose und dieses Erleben in der Natur ist für mich unabdingbarer Ausgangspunkt für meine Werke“, sagt Ewald selbst. „Hierbei beschäftige ich mich aktuell mit den Landschaftsstrukturen und der Wirkung von Licht und Farbe“.

Wenn man sich frühere Bilder der Malerin anschaut, wird deutlich, dass die Entwicklung ihrer Arbeit immer mehr in Richtung Reduktion tendiert. „Meine Kompositionen sind nicht Abbildungen konkreter Orte, sondern entwickeln sich im Arbeitsprozess aus erlebten Momentaufnahmen und Stimmungen in der Natur – meist in Mischtechnik Aquarell und Acryl“, sagt Ewald. „Deshalb auch der Titel meiner Ausstellung, ‚Horizonte‘, denn oft bleibt als Reduktion der Natur der Weite eben der Horizont“.

In einer Phase der gesundheitlichen Lebenskrise fand Marion Sabine Ewald Halt in dem Udo Lindenberg-Song „Hinterm Horizont geht’s weiter...“ und erfuhr aus der Gesamtsituation heraus die Wichtigkeit des Augenblicks, aber auch dessen Sensibilität. „Ich habe gelernt, jeden Sonnenstrahl zu genießen, deshalb ist mein Motto: Mehr Licht für mein Leben!“

Wer die Ausstellung nebst Künstlerin erleben möchte, hat noch bis zum kommenden Sonntag, 21. Mai, Zeit dazu, täglich von 10.30 bis 17.30 Uhr im Dörpshus in Nieblum.

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