zur Navigation springen

In Wyk : Mäßige Resonanz auf Tag der offenen Tür

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Rund 160 Besucher waren der Einladung der Föhrer Tourismus-Organisationen gefolgt. Sie hatten Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Jochen Gemeinhardt, Geschäftsführer der Föhr Tourismus GmbH (FTG), war nicht ganz zufrieden. Rund 160 Besucher waren zum Tag der offenen Tür gekommen, zu dem die FTG und die Wyk auf Föhr Touristik GmbH (WTG) geladen hatten. „Es hätten gerne etwas mehr sein können, aber es war okay“, zog Gemeinhardt nach der Veranstaltung Bilanz.

Die Gäste hatten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und konnten sich über die beiden Tourismusorganisationen informieren. „Mir ist das besonders wichtig, dass man auch mal etwas von unserer Arbeit sieht“, betonte Gemeinhardt, dass die Aktion auf jeden Fall wiederholt werden soll.

Die Besucher konnten sich bei den Mitarbeitern informieren und auch einen Blick in das Kur- und Thalasso-Zentrum werfen, das in den vergangenen Jahren gründlich renoviert worden war; der noch fehlende Teil soll zeitnah folgen. Rund 60  000 Anwendungen finden hier pro Jahr statt. „Wir sind froh, uns endlich so präsentieren zu können“, konstatierte Kurt Weil. Weil ist Geschäftsführer der seit dem 1. September bestehenden WTG, zu der auch das Aquaföhr gehört.

Und auch darum ging es an diesem Tag der offenen Tür: um die Spaltung der FTG. Jochen Gemeinhardt versteht den Schritt bis heute nicht so ganz: „Wir sind unter einem Dach, haben das gleiche Logo und die gleiche E-Mail-Adresse. Die Gäste merken gar nicht, dass es jetzt zwei Organisationen gibt. Wir sind wie siamesische Zwillinge, die man getrennt hat. Da hat die Politik uns auseinander gedrängt.“

Kurt Weil dagegen kann der Spaltung auch positive Aspekte abgewinnen: „Durch den neuen Zweckverband wird vieles leichter. Die Abstimmung und die Koordination werden besser klappen. Man wird sich jetzt zusammentun müssen und kann nicht mehr gegeneinander arbeiten.“

Aber die Spaltung stand nicht im Mittelpunkt. Begleitet von Livemusik des „Österreich-Ungarischen Caféhaus-Duos“ und dem Duo „One Horn and Six Strings“ wollte man vor allem mit den Gästen ins Gespräch kommen. „Ich finde es super, dass auch alle Angestellten gekommen sind und sich aktiv beteiligen“, so Jochen Gemeinhardt.

Ein Highlight war schließlich die Tombola, die noch einmal viele Besucher anlockte. Unter anderem gab es Gutscheine für das Thalasso-Zentrum und das Aquaföhr zu gewinnen. Nach der Preisverleihung wurde dann zusammengesessen und man ließ den Abend ausklingen. Von 160 Menschen konnte da schon lange keine Rede mehr sein.

zur Startseite

von
erstellt am 16.Nov.2015 | 12:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen