„Lust, sich zu quälen, gehört dazu“

Joachim Dreykluft, Online-Chefredakteur des sh:z, wird am Tri Islands Triathlon teilnehmen

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16. Juli 2015, 18:52 Uhr

Im Alltag kümmert sich Joachim Dreykluft darum, was auf den Internetseiten des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags passiert. In seiner Freizeit läuft, schwimmt und radelt der Online-Chefredakteur. Wie er sich auf seine Teilnahme am Tri Island Triathlon vorbereitet, erklärt er im Interview.

Herr Dreykluft, warum haben Sie sich für dieses Insel-Event angemeldet?

Ich finde diesen Triathlon schlicht spannend – und ganz anders als alle, an denen ich bisher teilgenommen habe. Das Schwimmen in der Nordsee kenne ich zwar schon von einem Triathlon in Sankt-Peter-Ording, aber die Strecke zwischen Amrum und Föhr stellt auf jeden Fall eine besondere Herausforderung dar. Dieser Triathlon konfrontiert die Teilnehmer auch sonst mit einigen Unwägbarkeiten: So wechselt man normalerweise an den Wechselzonen nahtlos zwischen den Disziplinen. Doch in diesem Fall müssen die Teilnehmer beispielsweise am Ende der Radstrecke in Utersum auf Föhr gegebenenfalls warten, bis sie mit einem Boot zur Laufstrecke nach Sylt gebracht werden.

Wie oft trainieren Sie momentan, damit Sie sich diesen Unwägbarkeiten Mitte August fit stellen können?

Ich nehme mir immer fünf mal pro Woche vor – schaffe aber manchmal nur vier mal.

Für mich klingt auch vier Mal extrem viel – das Ganze ist doch einfach sehr, sehr anstrengend, oder?

Eine gewisse Lust, sich zu quälen, gehört beim Triathlon-Training schon dazu. Aber gerade jetzt, wo ich auf ein Ziel hin trainiere, macht es auch viel Spaß – da merke ich, wie ich schneller werde, mich nach bestimmten Etappen weniger schlapp fühle.

Reicht das, um am Ende gut abzuschneiden?

Da dieser Triathlon so anders ist, kann ich gar nicht sagen, wie schnell ich die Strecke schaffen werde. Allerdings würde ich mich schon sehr über mich ärgern, wenn ich beim Schwimmen und Radfahren so langsam bin, dass ich es nicht mehr nach Sylt rüber schaffe. Davon gehe ich aber nicht aus.

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