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Kunst der Westküste : Live-Musik und Hosentaschen-Schätze

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Der Internationale Museumstag erwies sich erneut als Publikumsmagnet. Die Veranstaltung in Alkersum überzeugte mit insularen Kulturbeiträgen

Mit rund 400 Besuchern seien die Erwartungen mehr als erfüllt worden, denn angesichts des guten Wetters habe man mit einer kleineren Zahl gerechnet, verriet Ingrid Stubenrauch, Mitarbeiterin des Museums Kunst der Westküste in Alkersum, das zum internationalen Museumstag mit einem musikalischen Rahmenprogramm und freiem Eintritt zum Besuch eingeladen hatte.

Schon mehrfach hatten die Kreismusikschule und das Museum bewiesen, dass sie, zu einer fruchtbaren Symbiose vereint, Menschen begeistern können. Gleich vierfach (mit der Mini Big-Band und den Youngstern, Leitung Josef Antoš, sowie dem Bläser-Quartett und der Tidenhup-Big-Band, Leitung Wolfgang Philipp) begleitete die Musikschule den Tag musikalisch. Zudem feierten die Nachwuchsmusiker von „et orkester“ an diesem besonderen Tag eine Premiere. Sie hatten den ersten öffentlichen Auftritt mit ihrem neuen Leiter Detlef Grewe.

Der strahlende Sonnenschein erlaubte sogar eine „Session“ unter freiem Himmel, und, so formulierte es Ingrid Stubenrauch, „dadurch, dass das Wetter so schön war, war es eine ganz besondere Stimmung“.

In den Museumsräumen selbst galt erwartungsgemäß das größte Interesse der Otto-Heinrich-Engel-Ausstellung, aber selbstverständlich ließen es sich die Besucher nicht nehmen, auch die übrigen Ausstellungen wie „Tiefseewelten“ und „Von Mesdag bis Mondrian“ zu besuchen.

Einige Kinder seien der Einladung gefolgt, sich selbst kreativ einzubringen, berichtete Sylvia Haumersen von der museumspädagogischen Abteilung. Zwar hätten die wenigsten „Hosentaschenschätze“ mitgebracht, so wie es eigentlich vorgesehen war, doch da das Museum selbst Materialien bereithielt, seien von Muschelketten und Mobiles bis zu kleinen „Föhr-Museen“ in Pralinenschachteln sehr individuelle Kunstwerke entstanden. Unter diesen befand sich sogar ein Adventskalender – warum nicht mal der Zeit voraus sein, schließlich kommt das nächste Weihnachten bestimmt.

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erstellt am 21.Mai.2014 | 16:00 Uhr

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