Klassisches zu Pfingsten : Langer Applaus für ein tolles Konzert

Anspruchsvolles Programm im Gotteshaus: Musiker und Sänger begeisterten das Publikum.
Anspruchsvolles Programm im Gotteshaus: Musiker und Sänger begeisterten das Publikum.

Orgelklänge gepaart mit dem Klang verschiedener Blechbläser und den Stimmen der Kantorei St. Nicolai und des Rungholt-Ensembles Hamburg erklangen am Pfingstsonntag in der Boldixumer St.-Nicolai-Kirche.

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26. Mai 2015, 19:15 Uhr

Orgelklänge gepaart mit dem Klang verschiedener Blechbläser und den Stimmen der Kantorei St. Nicolai und des Rungholt-Ensembles Hamburg erklangen am Pfingstsonntag in der Boldixumer St.-Nicolai-Kirche.

Mit den legendären ersten Takten der „Toccata und Fuge d-Moll“ von Johann Sebastian Bach, von Birgit Wildeman an der Orgel eröffnet, bekam die sehr gut besuchte Kirche im Anschluss eine Mischung verschiedener Stücke aus dem spätbarocken Zeitalter zu hören. Zu den Höhepunkten des anspruchsvollen Programms zählten das Solo von Andreas Veith am Flügelhorn, einer Art überdimensionierter Trompete, sowie die „Missa tertia“ von Hans Leo Hassler.

Auch das Rungholt-Ensemble aus Hamburg bekam viel Applaus. Ihr Hauptwerk „Lobet den Herren, alle Heiden“ von Bach, ebenfalls von Birgit Wildeman begleitet, wurde im Publikum anerkennend diskutiert. „Jauchzet Gott, alle Lande!“ von Bach, bildete als Zusammenspiel aller Beteiligten den Abschluss des Abends.

Martin Bruchwitz, Kantor der Gemeinde St. Nicolai und Leiter des Konzertes, der in diesen Tagen sein 45-jähriges Dienstjubiläum feiert, freute sich über das gelungene Konzert: „Musik ist immer wieder schön, wie dieser Abend wieder eindrucksvoll gezeigt hat.“ Als etwas Besonderes empfinden auch die Mitglieder des Rungholt-Ensembles ihre Föhr-Aufenthalte. Die Kooperation mit der Gemeinde besteht schon seit vielen Jahren, gemeinsame Konzerte haben Tradition. „Wir freuen uns immer über solch schöne und langwierige Freundschaften“, betonte Martin Bruchwitz.

Beim Publikum stieß das Konzert auf große Resonanz.„Der Klang in der Kirche ist schön, und dazu noch diese Musik, einfach wunderbar“, konnte man nach der 90-minütigen Aufführung vernehmen. Und so fand der Pfingstsonntag einen besinnlichen und zugleich feierlichen Ausklang bei ruhigen Motetten und Orgelwerken.

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