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Fünfte Auflage : Kurs Föhr 2014 erneut ein Erfolg

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Ob Segeltörns, maritime Musik satt oder Klönschnack: Das Wetter spielte mit und viele Besucher genossen das bunte Treiben auf der Fischmarktkaje oder besuchten eine der vielen Veranstaltungen in Wyk oder auf Föhr-Land.

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erstellt am 07.Okt.2014 | 10:00 Uhr

Ob Segeltörns, maritime Musik satt oder Klönschnack: Die fünfte Auflage von „Kurs Föhr“ war wiederum ein voller Erfolg. Das Wetter spielte mit und unzählige Besucher genossen das bunte Treiben auf der Fischmarktkaje oder besuchten eine der vielen Veranstaltungen in Wyk oder auf Föhr-Land.

Knapp 100 waren es auch in diesem Jahr, für deren Charme insbesondere die Arbeit und Mühe sowie die Liebe, die die Insulaner investieren, sorgen. Denn auch wenn das Trio „Hafennacht“ oder Arved Fuchs tolle und vor allem publikumswirksame Abende boten: Den Erfolg, betont Armin Korok, Geschäftsführer der Föhr Tourismus GmbH, mache die Vielzahl der Veranstaltungen. „Für mich ist wichtig, dass wir ein breites Spektrum abdecken können, an dem nicht nur der Wyker Hafen, sondern die ganze Insel beteiligt ist“. Gerade der Umstand, dass die Veranstaltung zu einem großen Teil von Föhrern getragen wird, sei das Besondere. Viele kleine, liebevoll zusammengestellte Events, von denen, so Korok, diese Reihe lebt und durch die sie authentisch wird.

Für den FTG-Chef ist die maritime Woche, die seit fünf Jahren die Nachsaison prägt und bei den Gästen überaus gut ankommt, „nach dem Hafenfest und der Kinder-Uni die wichtigste Veranstaltung“. Deren Konzept sich – trotz des großen Aufwands – bewährt hat, da die Mischung stimmt. Themenkomplexe sorgen für Abwechslung; der Weltumsegler Wilfried Erdmann oder der Grönlandfahrer Fuchs etwa stehen für das Abenteuer. Dazu gibt es Lesungen wie in der Vergangenheit mit Christian Brückner, der mit „Ahab“ begeisterte, und – von „Kurs Föhr“ nicht wegzudenken – die Auftritte des Trios „Hafennacht“. All dies wird abgerundet durch zahlreiche Shantychöre aus Niebüll, Itzehoe oder von Amrum sowie die vielen Föhrer Musik- und Tanzgruppen. Und was wäre ein Hafen ohne Schiffe. Die „Ronja“ und vor allem der historische Koggen-Nachbau „Ubena von Bremen“ erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit und sind stets gut besucht. Anders als in den Vorjahren musste diesmal bei besten Wetterbedingungen auch kein Segeltörn ausfallen.

Ausfallen aber könnte die sechste Auflage von „Kurs Föhr“. „Wir müssen sehen, ob wir die Veranstaltung im kommenden Jahr noch finanzieren können“, verweist der Tourismus-Chef auf das knappe Budget. Und auch wenn das Geld reicht, könnte sich einiges verändern. Im vergangenen Jahr habe man die Idee gehabt, die Veranstaltung vom Herbst in die Zeit vor den Sommerferien zu verlegen, um konstanteres Wetter zu haben. Alle Optionen und Varianten seien durchgespielt, so Korok, und die Planungen bereits so weit vorbereitet, dass „Kurs Föhr“ 2015 bereits in der Vorsaison stattfinden könnte.

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