Tourismus Föhr : Kurabgaben gelten nun auch für Wyk

Für Gäste bis zu 18 Jahre alt ist der Besuch auf der Insel inzwischen kurabgabefrei. Ab dem 18ten Lebensjahr zahlen dafür alle Besucher. Seit dem 1. Mai ist die neue Regelung nun auch in Wyk in Kraft.

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08. Mai 2009, 10:13 Uhr

Föhr | "Absolut sinnvoll", findet eine Touristin aus Leipzig die neue Kurabgabenregelung auf Föhr. Während die neuen Bestimmungen auf Föhr-Land (mit Ausnahme von Alkersum) bereits mit Beginn des Jahres in Kraft traten, gelten die neuen Kurabgabensätze in Wyk seit dem 1. Mai. Deshalb fasst der Insel-Bote die Regelungen noch einmal zusammen.

Danach gelten nur noch zwei (statt bisher drei) Saisonzeiten: Die Hauptsaison von April bis Oktober und die Nebensaison von November bis März. Kinder und Jugendliche (bis zum 18. Lebensjahr) zahlen jetzt generell keine Kurabgabe mehr (auch nicht in Kinder- und Jugendheimen), Erwachsene (auch Studenten und Auszubildende über 18) sind dafür grundsätzlich abgabepflichtig.

Abgeschafft wurden die in den Gemeinden sehr unterschiedlichen Ermäßigungen und Befreiungen. Menschen mit Behinderungen erhalten jetzt ab einer 80-prozentigen Behinderung eine Ermäßigung von 25 Prozent.

Ortsfremde Familienangehörige, die in häuslicher Gemeinschaft eines ortsansässigen Verwandten beherbergt werden, sind jetzt kurabgabepflichtig, wenn sie Einrichtungen der öffentlichen Tourismusförderung (Wellenbad oder etwa Strandkorbanmietung) in Anspruch nehmen. Das bedeutet, für alle vom Unterkunftsgeber ausgefertigten Kurkartenvordrucke (also auch für ortsfremde Angehörige) sind Kurabgaben abzuführen. Infos (auch zu Amrum) unter www.amt-foehr-amrum.de.

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