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Hallig, Watt und Rettungskreuzer : Kunterbunter Ferienspaß

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Amrumer Kinder, die nicht verreisen konnten, erlebten eine tolle Woche auf ihrer Heimatinsel. Das Projekt findet seit 2012 statt.

Ferienprojekt die Sechste: Seit 2012 hält diese Woche für Amrumer Kinder, die in den Sommerferien und damit in der Haupt-Arbeitszeit vieler Eltern, nicht verreisen können, ein buntes Programm bereit.

Wieder mit von der Partie waren Gudrun Hausmann als Organisatorin von der Lebenshilfe Sylt, Bente Kruggel vom Diakonischen Werk Südtondern, Susanne Jensen vom Jugendzentrum Amrum sowie die Schülerin Marie Zawieja als ehrenamtliche Helferin von der Öömrang Skuul und Anna-Lina Hausmann, Tochter von Gudrun, die schon seit Jahren als „alter Hase“ in diesem Ehrenamt dabei ist.

Das Ferienprojekt ist für die teilnehmenden Kinder kostenlos und wird durch Lebenshilfe, Diakonisches Werk und ASD Föhr ( Amt für soziale Dienste) sowie durch Zuschüsse des Kreisjugendrings ermöglicht. Aber auch auf der Insel erfährt Projektleiterin Gudrun Hausmann immer wieder großartige Unterstützung, ohne die es kaum möglich wäre, diese Ferienwoche auf die Beine zu stellen.

Was heißt denn nun „Amrumer Ferienprojekt“? Das bedeutet Spiel, Spaß, Unternehmungen, Besichtigungen, Ausflüge, Natur erleben, Basteln und so weiter, und so weiter ...

In diesem Jahr standen auf dem Programm: ein Tagesausflug nach Hooge mit der „Eilun“, eine Führung auf dem Seenotrettungskreuzer „Ernst-Meier-Hedde“, ein Ausflug nach Wittdün mit Watterkundung, eine Tour nach Norddorf mit Spiel und Spaß in Wald und Umgebung und am letzten Tag eine Schnitzeljagd in Nebel mit einem abschließend Grillfest auf dem Sportplatz, zu dem natürlich auch die Eltern und Geschwister der teilnehmenden Kinder geladen waren.

Jeden Morgen traf man sich ab 8 Uhr im Jugendzentrum am Sportplatz. Ein bestens geeigneter Ort als Treffpunkt, denn es ist alles da, was eine Gruppe von weit über 20 Kindern im Alter von sechs bis 13 Jahren braucht. Ein Spielplatz, viel Gelände zum Toben, ein Haus zum unterstellen bei schlechtem Wetter, ein Frühstücksplatz, Bastelmöglichkeiten, Bereiche zum Ausruhen, Darten, Kickern, Spiele spielen und vieles mehr. Am letzten Tag fand nach dem fröhlichen Abschlussgrillfest am Sportplatz der Schlusskreis statt. Hier hatten alle Kinder nochmal die Möglichkeit, sich zu ihrer Ferienprojektwoche zu äußern. Alle waren sich einig, die Woche hatte mit den verschiedenen Angeboten sehr viel Spaß gemacht.

Zum Schluss liefen alle Teilnehmer laut johlend durch das Spalier der Eltern, die ihren Kindern dabei kräftig applaudierten. Auch Gudrun Hausmann musste durchs Spalier und erhielt einen dicken Applaus als Dankeschön für die wiederholte Organisation und Durchführung dieser Woche. Die Kinder freuen sich nun schon auf das Ferienprojekt im nächsten Jahr.





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erstellt am 09.Aug.2017 | 12:34 Uhr

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