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Beim Wyker Schulzentrum : Kunstrasenplatz für alle Jugendlichen

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Projekt der Föhrer Rotarier: Auf dem sogenannten Hartplatz soll künftig auch im Winter Sport getrieben werden können.

von
erstellt am 21.Mai.2016 | 18:00 Uhr

Die Nachwuchs-Fußballer der Insel haben derzeit im Winter nur in der Halle die Möglichkeit, dem runden Leder hinterherzujagen. Dies zu ändern, machen sich Heiko Runge, Schatzmeister des Rotary-Clubs Föhr, und Frerk Jensen aus Alkersum seit rund zwei Jahren für einen Kunstrasenplatz stark, der allen Föhrer Jugendlichen für alle Sportarten zur Verfügung stehen und den Schulsport ebenso ansprechen soll, wie den Vereins- und Freizeitsport.

Realisiert werden könnte das Projekt auf dem sogenannten Hartplatz neben der Tennis-Halle, wo auch Umkleidemöglichkeiten geschaffen werden sollen. Die seit Jahren ungenutzte, asphaltierte Fläche bietet die optimalen Ausmaße für einen Platz in der Größe von 40 mal 20 Metern und ist vom Schulzentrum ebenso erreichbar wie vom Rugstieg. Positiv war der Vorschlag bereits vor rund eineinhalb Jahren im Finanzausschuss aufgenommen worden, dessen Mitglieder grundsätzlich Unterstützung zugesagt hatten. Detailfragen waren seinerzeit noch zu klären, die nun allesamt vom Tisch und mit der Stadt abgestimmt seien, die das Gelände kostenlos zur Verfügung stellen werde, berichtet Runge von „sehr positiven Gesprächen“ mit Wyks Bürgermeister Paul Raffelhüschen und der Vorsitzenden des Bauausschusses, Dr. Silke Ofterdinger-Daegel.

Installiert werden soll die Sportanlage professionell von einer Firma, doch auch die Rotarier und Frerk Jensen wollen sich handwerklich wie finanziell einbringen. Rund 70  000 Euro wird das Projekt inklusive Unterbau, Kunstrasen, Bande und Abschirmung kosten. Im Fokus steht nun, die Finanzierung zu sichern. Für etwa 25  000 Euro liegen bereits Spendenzusagen vor, so Frerk Jensen, weitere Sponsoren werden gesucht. Diese haben die Möglichkeit, Teile des Kunstrasenplatzes zu erwerben – jeweils einen Quadratmeter für 100 Euro, kündigt Heiko Runge an. „Können die 720 Quadratmeter, die der Platz misst, verkauft werden, ist die Finanzierung gesichert.“ Alle Geldgeber finden sich nach Fertigstellung namentlich wieder; Klein-Sponsoren auf einer Tafel vor dem Platz, für die Spender größerer Beträge ist eine Bandenwerbung angedacht. Ein gemeinnütziger Verein soll die Zahlungen annehmen und Spendenbescheinigungen ausstellen.

Bis zum 31. Juli wollen die Initiatoren genügend Geld gesammelt haben und den Auftrag vergeben. Für den Fall, dass das Projekt nicht realisiert werden kann, sollen die bereits überwiesenen Spenden erstattet werden. Weitere Informationen sind bei Heiko Runge unter ✆04681/2223 oder heikorunge@t-online.de sowie bei Frerk Jensen unter
✆04681/4414 oder info@m-jensen.de erhältlich.

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