Museum Kunst der Westküste : Kunst, Musik und gute Laune

Kinder konnten sich künstlerisch betätigen. Foto: len
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Kinder konnten sich künstlerisch betätigen. Foto: len

Riesen-Andrang: 600 Besucher kamen zum Internationalen Museumstag nach Alkersum

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20. Mai 2011, 07:41 Uhr

Alkersum | Mit solch einem Ansturm hatte im Alkersumer Museum Kunst der Westküste niemand gerechnet. Bereits zur Kaffeezeit waren über 600 Insulaner und Urlauber der Einladung zum Internationalen Museumstag gefolgt, an dem sich die Alkersumer zum zweiten Mal beteiligten. In ganz Schleswig-Holstein hatten zu diesem Anlass über 70 Museen unterschiedlichster Art ihre Pforten für die Besucher geöffnet um die Vielfalt des Landes nicht nur auf dem Gebiet der darstellenden Kunst zu demonstrieren.

Unter dem Motto: "Museen, unser Gedächtnis" hatte das Team um Direktor Dr. Thorsten Sadowsky ein Programm vorbereitet, das jedem etwas bieten sollte. Dabei wurde auch an die Jüngsten gedacht, die in unerwartet großer Zahl gekommen waren und sich mit großer Hingabe an die Schaffung eigener Kunstwerke machten.

"Wir singen immer gerne im Museum", sagte der Leiter des Männergesangvereins Föhr-West, Roluf Hennig. Der Auftritt der Föhrer Sänger wurde zu einem besonderen Höhepunk. Im Eingangssaal des Museums, der sich durch seine gute Akustik auszeichnete, gab es gleich zu Beginn dieses Konzertes keinen freien Platz mehr und so mussten zahllose Besucher draußen bleiben und konnten nicht in den Genuss der Musik kommen. Getreu des Mottos hatten die Sänger auch viele friesische Lieder vorbereitet, die ebenfalls zum kulturellen Gut gehören und im Gedächtnis der Menschen bewahrt werden müssen. Für eine weitere Bereicherung des Tages sorgten auch die Mitglieder der Musikschul-Bands, die im Saal von "Grethjens Gasthof" mit viel Schwung ihre Musik präsentierten.

Aber natürlich spielten am Internationalen Museumstag die Exponate eine herausragende Rolle. Näher gebracht wurden sie den Interessierten bei Führungen durch die Ausstellung und darüber hinaus war jeder eingeladen, durch die verschiedenen Räume zu wandern und sich von der Vielfalt beeindrucken zu lassen. Auch die verschiedenen Installationen im Museumsgang vermochten die Menschen zu fesseln, die sich nur schwer wieder losreißen konnten.

Insgesamt wurde dieser Tag im Museum Kunst der Westküste dem Anspruch gerecht, die Museumslandschaft verstärkt in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken.

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