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Kunst am Strand ist „kein Wanderzirkus“

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Fünfte Ausgabe des Skulpturenwegs in Rantum ist gescheitert / Ein neuer Versuch des Projektes wird gestartet, im September soll die Sponsorensuche starten

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erstellt am 04.Sep.2014 | 18:51 Uhr

Eigentlich sollten am Strand von Rantum gerade die „Glorreichen 7“ stehen. Sieben Skulpturen von sieben Künstlern. Eigentlich. Die diesjährige Ausgabe der Aktion Kunst am Strand wurde jedoch kurzfristig abgesagt – aus Mangel an Sponsoren. Die Werke waren bereits ausgewählt, nur die Sponsoren blieben aus. Organisator Bernd Röthlingshöfer räumt ein, dass die Vorlaufzeit nicht lang genug war und die Veranstaltung nicht genug beworben wurde. „Ich habe einfach zu lange geglaubt, dass doch noch Geld rein kommt“, so Röthlingshöfer.

Es sollte die fünfte Auflage des Projektes werden, dass vom Insel Sylt Tourismus Service (ISTS) und einem Organisationsbüro veranstaltet wird. Röthlingshöfer und seine Kollegin Katja Hoppenz hatten das Projekt dieses Jahr von einer befreundeten Künstlerin übernommen, und sich verkalkuliert. „Wir bedauern sehr, dass wir diese beliebte Veranstaltung in diesem Jahr nicht zeigen können“, sagt Steffen Jahrmarkt vom ISTS. Doch ein Grund zum Aufgeben ist das für die Organisatoren nicht. „Wir wollen im September mit der Sponsorensuche für 2015 beginnen“, erklärt Röthlingshöfer. Der Skulpturenweg am Strand, sei eigentlich gut etabliert, nur die finanzielle Lage müsse eben abgesichert werden. Das Sponsorenkonzept wurde überarbeitet. „Wir suchen nun einen Hauptsponsor“, so Bernd Röthlingshöfer.

Die Organisatoren möchten insbesondere auch die Sylter Unternehmen einbeziehen. Röthlingshöfer glaubt, dass beide Seiten daraus großen Nutzen für sich ziehen können, nicht nur als Werbemaßnahme. „Es ist uns wichtig, Sylter Firmen im Boot zu haben. Wir sind schließlich kein Wanderzirkus, der von außen kommt und auf der Insel die Zelte aufschlägt“, erklärt er.

Wie viele Werke auf dem Skulpturenweg von August bis Oktober 2015 zu finden sein werden, ist noch offen. Angedacht sind sieben bis zwölf Kunstwerke. Die Künstler, die eigentlich für diesen Sommer vorgesehen waren, werden neu eingeladen. „Ich gehe davon aus, dass der eine oder andere auch wieder ausgewählt wird. Schließlich haben sie ja in diesem Jahr auch qualitativ überzeugt“, betont Bernd Röthlingshöfer. Er betont: „Das Interesse renommierter Künstler ist da, der Standort ist wunderbar.“



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