Liegenschaftsbetrieb : Künftige Rechtsform wird beraten

Das Neubaugebiet am Kortdeelsweg.
Das Neubaugebiet am Kortdeelsweg.

Hinter verschlossenen Türen sollte über die Neuausrichtung des städtischen Liegenschaftsbetriebes im Wyker Finanzausschuss beraten werden. Da keine Personalfragen zu klären waren, wurde das Thema öffentlich behandelt.

shz.de von
28. Mai 2015, 14:00 Uhr

Eigentlich sollte über die Neuausrichtung des städtischen Liegenschaftsbetriebes im Wyker Finanzausschuss hinter verschlossenen Türen beraten werden. Doch die Mitglieder dieses Gremiums schlossen sich einem Vorschlag Dirk Hartmanns (Grüne) an, das Thema, bei dem keine Personalfragen zu klären waren, öffentlich zu behandeln.

Wird es den Wyker Liegenschaftsbetrieb künftig in der Rechtsform einer GmbH oder wie bisher als Eigenbetrieb geben? Das sind die möglichen Alternativen, über die die Wyker Stadtvertreter heute Abend um 19.30 Uhr ebenfalls beraten sollen.

Peter Schaper von der SPD bezeichnete die GmbH, die nicht in Verbindung mit dem Fremdenverkehr stehen dürfe, als Wunschziel. Geklärt sind bisher allerdings nicht die Bedingungen einer solchen Gesellschaft. „Der Pfad zwischen Finanz- und Steuerrecht muss gesucht werden“, betonte Renate Gehrmann, Werkleiterin des Liegenschaftsbetriebes. „Bei der Diskussion um die Rechtsform gehen wir zwar einen Schritt zurück, der aber soll zu mehr Klarheit führen.“ Sie regte deshalb an, bei der Kommunalaufsicht und dem Finanzamt entsprechende Erkundigungen einzuziehen. Dabei ging sie aber davon aus, dass mindestens ein halbes Jahr ins Land gehen wird, bis Antworten vorliegen.

Einstimmig wurde die Überprüfung gebilligt, ob eine GmbH – mit Wyk als Hauptgesellschafter – möglich ist, die neben dem Management der Liegenschaften auch für das des Wohnungsbaus und die Verwaltung von Mietwohnungen zuständig sein soll.

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