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Schleswig-Holstein Musik Festival 2017 : Kleines Instrument mit großen Möglichkeiten

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Nach vier Jahren kehrt der Mandolinenspieler auf die Insel zurück, wieder im Rahmen des Musik-Festivals und wieder in eine Kirche.

von
erstellt am 02.Aug.2017 | 18:00 Uhr

„Was für ein wunderschöner Ort, was für eine Inspiration“ – als Avi Avital zum ersten Mal auf Föhr auftrat, war er hellauf begeistert – genauso wie sein Publikum. Vor genau vier Jahren war das, beim Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) in der Boldixumer Kirche. Nun kehrt der Mandolinenspieler auf die Insel zurück, wieder im Rahmen des Musik-Festivals und wieder in eine Kirche.

Am kommenden Donnerstag, 3. August, tritt er um 20 Uhr in St.-Johannis in Nieblum auf. 2013 in St.  Nicolai wurde der Israeli von der Kammerakademie Potsdam begleitet, jetzt kann man Avital, der in diesem Jahr Porträtkünstler des SHMF ist, mit einem Solo-Programm erleben.

Noch vor einigen Jahren hätte kaum ein Konzertveranstalter gewagt, einen Mandolinen-Soloabend anzubieten. Dass das heute möglich ist, ist vor allem einem Musiker zu verdanken: Avi Avital. Er ist in den vergangenen Jahren zu einer Art Botschafter der Mandoline geworden und hat das alte, zwei Jahrhunderte lang vergessene Instrument für die Zukunft fit gemacht. Dabei hört er nie auf, sein eigenes Instrument zu erforschen, seine Möglichkeiten auszuloten. Diese Entdeckerlust spiegelt sich auch in seinem Soloprogramm, dessen großen Rahmen Bachs geniale d-Moll-Partita für Violine solo in einer beeindruckenden Mandolinenfassung bildet. Was aus dem kleinen Zupfinstrument darüber hinaus noch rauszuholen ist, zeigt Avi Avital mit weiteren, sehr unterschiedlichen Werken, darunter einer Eigenkomposition namens „Kedma“ (ostwärts), die klanglich in den Orient und in seine Heimat zurückweist.

Karten für dieses letzte SHMF-Konzert in diesem Jahr auf Föhr gibt es im Vorverkauf beim Föhr-Amrumer Reisebüro in der Wyker Mittelstraße, bei der SHMF-Tickethotline, ✆  0431/237070, und unter www.shmf.de.

Nach dem Konzert gibt es eine Sonderverbindung nach Dagebüll.

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