Föhr und Amrum : Kirchen und Strände gut besucht

Strandspaziergang statt Schlittenfahrt: Auch auf Amrum lockte das frühlingshafte Wetter viele ins Freie.
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Strandspaziergang statt Schlittenfahrt: Auch auf Amrum lockte das frühlingshafte Wetter viele ins Freie.

Auch wenn das Wetter kaum an Weihnachten erinnerte: Einheimische und Gäste erleben beschauliche Festtage auf den Inseln.

shz.de von
27. Dezember 2015, 19:40 Uhr

Trotz „Let it snow“ und „White Christmas“ im Radio: Auf weiße Weihnachten konnte in diesem Jahr nicht einmal gehofft werden. Stattdessen herrschten annähernd Frühlingstemperaturen, die lediglich von Wind und Regen getrübt wurden. So nutzten Hundebesitzer das Traumwetter am ersten Weihnachtsfeiertag für einen Spaziergang am Strand von Amrum. Gerade rechtzeitig, denn bereits am zweiten Weihnachtstag tobte wieder die Nordsee und setzte den Strand unter Wasser.

Traditionell hielt sich der Gästeansturm auf beiden Inseln an den Weihnachtstagen noch in Grenzen und ebenso traditionell waren die Gottesdienste in allen Kirchen gut besucht. Und natürlich zählten auch in diesem Jahr die Krippenspiele auf den Inseln, in denen die kleinen Darsteller nach langen Proben begeisterten, zu den Höhepunkten.

Auf Amrum zog es die Gäste und Insulaner auf den Weihnachtsmarkt auf der „Seeblick“-Terrasse, auf Föhr lockte die Festmeile auf dem Sandwall und seit gestern auch der Wintermarkt in Nieblum. Punschbuden, Bratwurst und Klönschnack standen im Mittelpunkt und natürlich Gespräche über das Wetter und den nahenden Jahreswechsel.

So sind Marion und Franz Piechocki aus Hohenlimburg bereits am 17. Dezember angereist und schon sehr gespannt, was sie Silvester erwartet. Das einzige, was gefehlt habe, so Franz Piechocki, sei die weiße Weihnacht: „Mit Schnee wäre es schöner, aber man kann sich das Wetter halt nicht aussuchen.“

Ähnlich sieht es Stefan Smarsly. Seit 15 Jahren verbringt er mit der Familie und Freunden den Jahreswechsel auf Föhr, weil in Hamburg der Rummel zu groß sei. Für Cornelia Smarsly ist die Reise nach Föhr als jährliches Ritual „wie nach Hause kommen“. Man genieße die Spaziergänge und den Punsch, und fahre nach einer Woche Urlaub entspannt wieder nach Hause.

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