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Kommunalwahl 2013 : KG: Bezahlbarer Wohnraum

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erstellt am 18.Mai.2013 | 08:46 Uhr

Die Kommune müsse sich zuerst um die Lebensqualität der Bürger und Bürgerinnen kümmern, erklärt die Kommunale Gemeinschaft (KG). Wohnraum, Arbeit und Infrastruktur sind dabei für die KG Kernthemen. Bezahlbarer Wohnraum müsse erhalten und geschaffen werden. Eine zügige Entwicklung des Wohngebietes am Kortdeelsweg hat dabei für die Kommunale Gemeinschaft erste Priorität. Aus kommunalen Wohnraumprojekten könne sich ein kommunales Liegenschaftsmanagement entwickeln.

Die vorhandene Infrastruktur müsse gepflegt und verbessert werden. Nicht nur der Unterhalt von Straßen, Kanalisation und Liegenschaften, sondern auch ein breites Angebot der Ganztagsbetreuung von Kindern, der Erhalt des Krankenhauses sowie die Sicherung der ärztlichen Versorgung müssten gewährleistet sein, fordert die Kommunale Gemeinschaft.

Als ganz wichtig bezeichnet die Kommunale Gemeinschaft eine professionelle Jugendarbeit. Sie will dazu das städtische Jugendzentrum zu einem Jugendtreff umwandeln, von dem sie sich eine höhere Akzeptanz erwartet. Der Erhalt aller weiterführenden Schulformen, besonders der gymnasialen Oberstufe, ist für die Kommunale Gemeinschaft sehr wichtig. Die Verbesserung der Lern- und Lehrsituation am Schulzentrum steht für die KG dabei im Vordergrund.

Dem Klimaschutz gelte es in allen Projekten Rechnung zu tragen. Die Kommunale Gemeinschaft tritt deshalb für einen raschen Ausbau des Fernwärmenetzes im gesamten Stadtgebiet ein, langfristig auf regenerativer Basis. Jeder Haushalt müsse die Möglichkeit haben, Fernwärme zu beziehen.

Weiter müssten Handel, Gewerbe und Dienstleistungsbetriebe optimal aufgestellt sein. Hierbei unterstütze eine attraktive, noch zu sanierende Innenstadt und die Erweiterung des Gewerbegebietes.


Schulformen erhalten



"Unser Motor ist der Tourismus - die Konkurrenz schläft nicht", erklärt die Kommunale Gemeinschaft und fordert, dass Marketing und Vertrieb gemeinsam für ganz Föhr erfolgen. Der Gästeservice müsse wieder großgeschrieben werden. Sorge tragen will die KG für touristische Klein- und Großvermieter. Gesundheitstourismus und Naturerlebnisurlaub seien dabei die Kernthemen. Die ureigensten natürlichen Ressourcen der Insel mit dem Weltnaturerbe Wattenmeer seien eng mit dem Thema Tourismus verbunden. Ein Nachhaltigkeitszentrum am Südstrand könne hier ein zukunftweisendes Konzept sein, so die KG, die in diesem Zusammenhang auch die Sanierung des Aquaföhr nennt. Die stehe in den Startlöchern.
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