Standpunkt : Keine Transparenz

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20. Januar 2015, 11:45 Uhr

Ohne Zweifel: Die Vorwürfe, denen sich der Bauausschuss ausgesetzt sah, sind in Teilen berechtigt. Es kann nicht sein, dass Bürger sich für ein Grundstück in dem Neubaugebiet am Kortdeelsweg bewerben und im Fall der Nichtberücksichtigung keinerlei Rückmeldung erhalten. Und noch weniger kann es sein, dass Härtefallanträge gar nicht bearbeitet werden. Dass dies nicht geschehen konnte, weil sich über die Behandlung eines solchen Falles bisher niemand Gedanken gemacht hatte, bestätigt den Eindruck der jüngsten Sitzung. Deutlich wurde, dass Informationen auch intern Mangelware sind. Anders ist kaum zu erklären, dass Ausschussmitglieder über wichtige Fakten keine Kenntnis haben. Die Kritik richtet sich in erster Linie an Wyks Bürgermeister Paul Raffelhüschen, dem vorgeworfen wird, Vorgänge ohne Absprachen häufig zur Chefsache zu erklären. Transparenz hatten sich alle bei diesem Projekt auf die Fahne geschrieben. Die aber sieht anders aus.

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