zur Navigation springen

Föhr-West : Keine Mädchen in der Jugendfeuerwehr

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Die jungen Brandschützer aus Oldsum und Süderende feierten gemeinsam. Trotz rückläufigen Trends haben die Blaujacken derzeit keine Nachwuchssorgen.

28 junge Feuerwehrleute aus Süderende und Oldsum trafen sich vor dem „Ual fering Wiartshüs“, um den Umzug durch die Gemeinde anzutreten. Schon die kleinsten Buben waren mit Begeisterung dabei. Begleitet wurden sie von erwachsenen Brandschützern und dem Feuerwehrmusikzug Oldsum.

Nach dem Kaffeetrinken, zu dem die Jungen die Mädchen eingeladen hatten, ging es in den Saal des Wirtshauses, wo mit verschiedenen Tänzen und Spielen Unterhaltung auf dem Programm stand. Die Stimmung war bestens, dazu trug die Musik von Discjockey „Klausi“ erheblich bei. Bereits drei Wochen zuvor waren die Jugendlichen in ihren Dörfern von Haus zu Haus gegangen, um Lose für die Tombola zu verkaufen. Die Preise der Tombola wurden von Firmen aus Oldsum und Süderende gespendet.

Seit drei Jahren leitet Jugendwart Frederik Ketelsen die Jugendfeuerwehr der beiden Gemeinden. Er berichtet, dass zur Zeit kein einziges Mädchen mehr bei der Gruppe ist. „Die Mädchen, die früher dabei waren, haben sich nach und nach abgesetzt“, sagt er und meint: „Trotzdem haben wir im Moment keine Nachwuchssorgen, allerdings ist der Trend leider rückläufig.“

Der neunjährige Tönnis aus Toftum ist angetan von dem Feuerwehrball und mag sehr gerne die Spiele, während Claus, zehn Jahre alt, ebenfalls aus Toftum, gerne mit Musik marschiert. Beide wollen auf jeden Fall später mal Feuerwehrmann werden. Die von den Jungen eingeladenen Mädchen mögen besonders die Tänze und bedauern, dass manche Jungen etwas „tanzmüde“ sind. Zum Abendessen haben die Mädchen die Jungen in ihre Familien eingeladen.

Der Feuerwehrball endete für die Nachwuchs-Brandschützer um 22 Uhr, für die Erwachsenen ging es da erst richtig mit dem Feiern und Tanzen los.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen